Kuno Haas

Kuno Haas

Begründung der Jury für Mittelstandshero Kuno Haas

Die Jury der KMU-Plattform „Lobby der Mitte“ kürte den Chef des oberösterreichischen Naturmöbel-Erzeugers „Grüne Erde“ Kuno Haas zum „Mittelstandshero“.

Kuno Haas hat als geschäftsführender Gesellschafter mehr als 20 Jahre lang die „ökologisch-faire“ Linie von Grüne Erde weiter entwickelt und das Unternehmen damit zu einem nachhaltigen und permanent wachsenden Vorbild-Unternehmen gemacht. Es ist wunderbar zu sehen, dass sich eine umwelt- und gesundheitsorientierte Einstellung mit kaufmännischem Erfolg so schön vereinen lässt. Das ist absolut ein Modell für die zukünftige und langfristige Existenz Europas. Ich darf noch weitere Begründungen für die Auszeichnung nennen: Grüne Erde hat von Beginn an auf Produktion aus rein natürlichen Materialien gesetzt, dabei ein sehr innovatives technisches Know-How entwickelt. Es werden bei den Möbeln keine Kunststoffe oder Metalle verwendet. Etwa 80% der Grüne Erde-MitarbeiterInnen sind Frauen. Das hat sich sehr stark auf die Unternehmenskultur ausgewirkt und Grüne Erde auch zu einem sehr familienfreundlichen Unternehmen gemacht.

„Grüne Erde stellt seit mehr als 30 Jahren unter Beweis, dass eine andere Art des Wirtschaftens möglich ist. Wir freuen uns, dass dieses Engagement mit der Auszeichnung belohnt wird“, sagt Kuno Haas selbst dazu. „Jeder und jede Einzelne bei Grüne Erde trägt dazu bei, dass die Unternehmensphilosophie in seiner täglichen Arbeit gelebt wird. Wir sehen uns nicht als Einzelkämpfer, sondern haben einen regen Ideenaustausch mit anderen Firmen, denen Verantwortung für Mensch und Natur ein Herzensanliegen ist.“

Hintergrund-Information: Die Begründung der Jury im Detail:

zu “Kreativität & Innovation”:
Die Produktion von Möbeln, Matratzen oder Kosmetik aus rein natürlichen Materialien erfordert technisches Know-How, Kreativität und Erfindungsreichtum. Besonders ersichtlich ist dies bei den Möbeln, für die Grüne Erde keine Kunststoffe oder Metalle verwenden. Bewährte Holzverbindungen aus dem traditionellen Tischlerhandwerk wurde von Grüne Erde weiterentwickelt, verfeinert und an moderne Anforderungen adaptiert, andere wieder hat Grüne Erde neu entwickelt. Dabei folgt Grüne Erde der Logik des Materials Holz, etwa dessen Wuchsrichtung und Faserverlauf. Die Form von Details ergibt sich aus ihrer Funktion. Es sieht oft einfach aus, ist aber nie simpel.

zu “Strategischer Weitblick & Mut zu Investment”:
Das Sortiment mit Schlaf- und Wohnmöbeln, Textilien, Innenausstattung, Mode, Kosmetika, etc. ist beeindruckend umfangreich und qualitätvoll. Die Preispolitik bestätigt ein konsequentes Selbstbewusstsein. Seit Mai 2013 ermöglicht Grüne Erde seinen Kundinnen und Kunden, sich über ein Beteiligungsmodell direkt am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen. Bis März 2016 haben 1.300 Privatpersonen diese Gelegenheit genutzt und der Grüne Erde mehr als 9 Millionen Euro als nachrangige Darlehen zur Verfügung gestellt. Das Geld sichert zum einen die Unabhängigkeit der Grünen Erde von Geschäftsbanken, zum anderen wird das Geld in die Zukunft des Unternehmens investiert. So wurde die 2,2 Millionen Euro teure Sanierung der Kärntner Grüne Erde-Tischlerei Terra Möbel zur Hälfte über das Beteiligungsmodell finanziert. Außerdem dienen die Privatdarlehen zur Finanzierung zur Neugestaltung der Shops, langfristige Partnerverträge mit Lieferanten, Neuentwicklung von Produkten, …

zu “Nachhaltigkeit durch Einsatz für Mitarbeiter, Umwelt und Wirtschaftlichkeit”:
Grüne Erde ist seit der Gründung geleitet von der Sehnsucht nach Verbundenheit mit Mensch und Natur. Dies drückt sich einerseits durch einen achtsamen Umgang mit der Natur (natürliche, nachwachsende Rohstoffe, kurze Transportwege, regionale Lieferanten, sparsame, recyclingbare Verpackung, Wiederaufforstungsprojekte, …) und einem fairen Umgang mit den Mitmenschen (langfristige Verträge mit Partnern, betriebliche Altersvorsorge, freundliche, saubere und sichere Arbeitsplätze, transparente Information für Kunden, …) aus.

zu “Kooperationen: Zusammenarbeit mit anderen Firmen, Institutionen, Verwaltung etc.”:
Grüne Erde pflegt einen freundlichen, kooperativen Umgang mit anderen Unternehmen der Nachhaltigkeitsbranche – auch mit solchen, die in der kapitalistischen Marktwirtschaft unter die Kategorie Konkurrenz fallen würden. So teilt die Geschäftsführung kostenlos und freiwillig ihre Erfahrungen und ihr Wissen zum Thema Crowdfunding und Kundenbeteiligung mit anderen Unternehmen oder nutzt Synergien, um die Kundinnen und Kunden besser zu erreichen.

zu “Öffentlich sichtbares Engagement und Lobbying generell für den Mittelstand”:
Grüne Erde engagiert sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen, so etwa im Umweltschutz (Aufforstungsprojekt) oder in der Flüchtlingshilfe. Zudem ist der geschäftsführende Gesellschafter Kuno Haas Landessprecher der Grünen Wirtschaft in Oberösterreich und engagiert sich in dieser Funktion besonders für die Interessen der KMU.

zur Person:
Kuno Haas ist seit 1993 geschäftsführender Gesellschafter von Grüne Erde. Der Öko-Pionier mit Sitz in Scharnstein im oberösterreichischen Almtal bietet Vollholzmöbel, Matratzen, Schlafprodukte, Naturkosmetik sowie ökofaire Mode und steht seit seiner Gründung vor mehr als 30 Jahren für ökologische und soziale Verantwortung, regionale Produktion, sinnliches Design und gesellschaftliches Engagement. http://www.grueneerde.com/

Interviewanfragen bitte an presse@grueneerde.com

Informationen über Lobby der Mitte:

Die Jury besteht aus Mag. Wolfgang Lusak (Initiator und Vorsitzender/Lusak Consulting), ÖGV-Präsident Andreas Gnesda/ÖGV-Ehrenpräsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits, „die wirtschaft“-Chefredakteur Stephan Strzyzowski, ISN-Innovation Service Network-GF Dr. Reinhard Willfort, Universitätslektor und Executive Board Member des European Crowdfunding Network und Johannes Vogelhuber, Obmann des Internet-Fachhandels in der Wirtschaftskammer. Alle 2 Monate wird ein neuer „Held des Mittelstandes“, ein “Mittelstandshero” gekürt.

Ziel der Auszeichnung „Mittelstandshero“: Besonders sollen innovative, tüchtige und engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer publik gemacht werden. Dabei sollen sowohl unbekannte “Hidden Champions” als auch prominente Vorbild-Unternehmen vor den Vorhang geholt werden. Öffentliche, mediale und politische Aufmerksamkeit soll für vorbildliche mittelständische Betriebe geschafft werden. Die unabhängige Initiative „Lobby der Mitte“ will generell damit und mit einer Reihe weiterer Aktivitäten dafür sorgen, dass der unternehmerische Mittelstand als „wichtigster Leistungsträger unserer Wirtschaft und Gesellschaft“ wieder vermehrt gehört wird.

Mag. Wolfgang Lusak,
Initiator und Betreiber der Plattform www.lobbydermitte.at;
Lusak Consulting: Unternehmensberater und Lobby-Coach
www.lusak.at
office@lusak.at
01/ 315 45 36