Robert Baumerts Ansage

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Er führt die hoch angesehene Steuerberatungskanzlei „Schabetsberger & Partner“ mit ca. 30 Mitarbeitern und einem besonders hohen Anteil an KMU_ und Mittelstandskunden. Daher hat Mag. Robert Baumert, der auch Mitglied des Vorstands von Lobby der Mitte ist einen ganz besonderen Einblick auf die Situation und Bedürfnisse des Mittelstandes. Hier beantwortet uns im 37. Interview unserer Serie „3 FRAGEN & 3 ANTWORTEN“ die Fragen zum Thema Mittelstands-Bedeutung, Forderungen an Politik mit großer Erfahrung und Gewissenhaftigkeit. Danke, Robert für ein sehr persönliches, tief gehendes, aussagekräftiges Interview!

„Der Mittelstand darf nicht durch externe Faktoren, wie z.B. Wettbewerbsnachteile durch Steuerungerechtigkeit zwischen global und regional agierenden Betrieben, gefährdet werden“

  1. Warum ist der unternehmerische Mittelstand so wichtig?

Als Steuerberater, der sich seit 21 Jahren mit Begeisterung der Begleitung von Klein- und Mittelbetrieben widmet, ist es eine Wohltat zu sehen, welche Erfolgsgeschichten in dieser Unternehmenszielgruppe in unserem Land geschrieben werden. Die Freude darüber stammt nicht nur aus der Sichtweise des Wirtschaftsdienstleisters, sondern auch stark aus der Perspektive des Konsumenten, der die regionale Versorgung in hochklassiger Qualität schätzt, aus jener des Steuerzahlers, der das Bewusstsein hat, dass Klein- und Mittelbetriebe ebenfalls ihren Anteil an der gemeinsamen Steuerlast tragen und aus der Perspektive des Bürgers mit viel Zuneigung zu unserem schönen Land, der sich auch für nachfolgende Generationen Arbeitsplätze, eine gesunde Umwelt und ein ordentliches Miteinander wünscht. All diese Werte, die wir heute genießen dürfen und uns für die Zukunft wünschen, sehe ich durch ein funktionierendes Wirtschaftssystem, in dem Klein- und Mittelbetriebe – so wie bisher – eine wichtige Rolle spielen, gesichert. 

  1. Was wünscht sich der Mittelstand von der Politik am meisten?

Als Lobby der Mitte würden wir uns nicht so intensiv mit den Bedürfnissen des Mittelstands auseinandersetzen, wenn wir nicht ein Stück weit Sorge um ihn hätten. Aus vielen Gesprächen mit Mittelstandsbetrieben und unserer eigenen Studie zu diesem Thema wissen wir, dass sich der Mittelstand zurecht als wichtiger Leistungsträger der Gesellschaft sieht und sich eine effiziente staatliche Verwaltung und ein verständliches und gerechtes Steuersystem erwartet. Der Mittelstand darf nicht durch externe Faktoren, wie zB Wettbewerbsnachteile durch Steuerungerechtigkeit zwischen global und regional agierenden Betrieben, gefährdet werden. In der technologischen Schnelllebigkeit unserer Zeit scheinen die Steuerschlupflöcher der Konzerne schneller zu entstehen, als die jeweils nationale und europäisch geeinte Steuerpolitik reagieren kann. Hier ist die Politik sicherlich in höchstem Maße gefordert, auf Steuergerechtigkeit zu achten. Auch in der Verlässlichkeit auf und der Verständlichkeit für das Abgabenrecht gibt es jede Menge zu tun. Die in der Vergangenheit herrschende, anlassbezogene Gesetzgebung schaffte zurecht Verunsicherung und Erschwernis darin, sich unternehmerisch langfristig zu orientieren.

  1. Welche wichtige Erfahrung oder Erkenntnis möchte ich mit anderen Mittelstandsbetrieben teilen? 

Ich darf auf wunderbare Berufsjahre in der gleichen Kanzlei zurückblicken und bin dankbar, gemeinsam mit meiner Kanzleipartnerin unser Team und unsere Klienten über einen solch langen Zeitraum zu begleiten. Meine Praxistipps lauten daher: Weitblick, Stabilität und viel Liebe zum Beruf.

KONTAKT:

Mag. Robert Baumert, Schabetsberger & Partner, Steuerberatung und Unternehmensberatung GmbH ; Fischerstiege 9 ; A-1010 Wien; Telefon | +43 1 513 56 50 ; E-Mail | office@schabetsberger.at ; www.schabetsberger.at

HINTERGRUND:

Mag. (FH) Robert Baumert wurde im Jahr 2004 mit damals 24 Jahren als jüngster österreichischer Steuerberater angelobt. Seine Erfolgsgeschichte begann aber schon früher: Er begann 1998 hauptberuflich in der Steuerberatungskanzlei von Mag. Georg Schabetsberger zu arbeiten und studierte nebenbei an der Fachhochschule, die er innerhalb kürzester Zeit im Jahr 2002 abschloss. Neben seiner täglichen Arbeit in der Kanzlei bereitete er sich auf die Steuerberaterprüfung vor. Auch diese legte er in der kürzest möglichen Frist ab, obwohl Österreich zu den Ländern mit den schwierigsten und langwierigsten Qualifikationserfordernissen für Steuerberater zählt.

Im Jahr 2004 wurde Mag. (FH) Robert Baumert zum geschäftsführenden Gesellschafter der erweiterten Gesellschaft Schabetsberger & Partner bestellt und somit auch zum jüngsten Partner in einer österreichischen Steuerberatungsgesellschaft. Bei Klienten und Kollegen erwarb er sich wegen seiner persönlichen und fachlichen Qualifikationen hohes Ansehen.
Schabetsberger & Partner betreut seine Klienten in den Bereichen Steuerberatung und Unternehmensberatung und ist versiert als Berater von Unternehmen aller Größenordnungen und aus nahezu allen Branchen. Der Beratungsschwerpunkt der Kanzlei liegt im Immobiliensteuerrecht. Zum Wohle der Kunden kooperiert die Kanzlei mit Netzwerkpartnern aus Recht, Finanz und Wirtschaft. Nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg ist für die Kanzlei und ihre Mitarbeiter untrennbar mit dem Begriff Menschlichkeit verbunden.