Ergänzung zu “Gesellschaft droht zu zerfallen” von Heribert Purtscher

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Ergänzung zu “Gesellschaft droht zu zerfallen” von Heribert Purtscher

Der ehemalige APA-Journalist und WKO-Top-Kommunikator Dr. Heribert Purtscher hat mir zwei sehr wesentliche, bemerkenswerte Ergänzungen zu meinem aktuellen Kommentar “Jetzt droht die Gesellschaft zu zerfallen” gesendet, welche ich hier veröffentliche. Danke vielmals für den Beitrag. Allerdings hat es dazu auch heftigen Widerspruch gegeben – siehe Anhang unten!

Wir haben noch 2 Chancen: Stabilisierung der Weltbevölkerung & friedliche Nutzung der Atomenergie

1. Alles redet über die Klimakrise. Aber es ist unmöglich, sie in den Griff zu bekommen, solange die Weltbevölkerung expandiert, in manchen Ländern sogar explodiert. Die sehr bald 10 bis 12 Milliarden Menschen wollen – und das kann ihnen niemand verwehren – annähernd den Lebensstandard, den wir heute in der westlichen Welt genießen. Das kann sich nie ausgehen. Die drastische Klimaerwärmung ist, allen Reden und allen Gretas zum Trotz, unvermeidlich. Wir haben ohne Stabilisierung der Weltbevölkerung überhaupt keine Chance, der raschen Erwärmung zu entgehen.

2. Ein einziges kleines Schlupfloch sehe ich noch: Das ist – und hier werde ich mit meiner Meinung natürlich abgelehnt und ausgegrenzt – die friedliche Nutzung der Atomenergie. Es hat keinen Sinn, den letzten noch intakten Fluss zu stauen und zu verbauen und alle nur denkbaren Bergrücken mit Hochhaus-hohen Windrädern zu schmücken. Das alles reicht bei weitem nicht, um den Energiebedarf unserer so rasch wachsenden Erdbevölkerung zu befriedigen. Die Natur wird kaputt gemacht, und es gibt trotzdem kein Entrinnen. Auch Einsparen und Effizienzsteigerung (die beiden anderen «E» neben dem dritten «E», den «Erneuerbaren») bringen höchstens eine kleine Abflachung der steil nach oben führenden Kurve. Die friedlich genutzte Atomenergie ist, nüchtern betrachtet, die Energieform mit der geringsten Umweltbelastung (auch für die Endlagerung der Brennelemente lässt sich – Finnland! – eine Lösung finden, ginge man ohne Hysterie an die Sache heran).

Aus den Gründen, die Sie in Ihrem Kommentar ganz richtig aufzeigen, wird es aber weiterhin unmöglich sein, nüchtern über die beiden erwähnten Punkte zu diskutieren. Ideologen und nicht Realisten haben das Wort.

Heribert Purtscher
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Dr. Heribert Purtscher
heribert.purtscher@gmx.at

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Ein Einspruch hat nicht lange auf sich warten lassen, hier von Monika Leimhofer, sie ist eine sehr engagierte und aufrichtige Unternehmerin, Kommunal-Politikerin und Umweltschützerin:

„Dazu fällt mir nur eines ein: Verstrahlt lebt sich´s besser? Ich bin entsetzt!!!“