Wir bringen diesen Bericht & Kommentar der AGENDA AUSTRIA (AA) , weil er verdeutlicht, wie sehr die Mitte der Gesellschaft (unternehmerischer Mittelstand & angestellte Mittelschicht, beide zumeist Vollzeit oder mehr als Vollzeit arbeitend), die aufgrund ihrer Leistung ein wenig besser verdient als der Durchschnitt der Bevölkerung ständig mehr belastet wird. Diese Mitte hat zumeist keine Vermögen oder Einkommen im Ausland. Sie kann nicht mit international möglichen „steuerschonenden Maßnahmen“ ihre Steuern und Abgaben wesentlich senken. Der Staat sollte allerdings mit den bestehenden Einnahmen nicht länger „auskommen“, er sollte sie dringendst mit echten Strukturreformen senken. Danke jedenfalls an den AA-Herausgeber Dr. Franz Schellhorn (Foto Markus Rössle) und das Autorenteam der AA.
ABER eine kritische Anmerkung an die AA bitte ich mir zu erlauben: Wieso erwähnt die AA nicht, dass die Betroffenen NICHT alle Besserverdiener trifft, sondern vor allem die Mitte der berufstätigen Bevölkerung? Wieso weist sie nicht darauf hin, dass die Großkonzerne mittels Steuertricks, Monopolpositionen und Protektion durch ihre Regierungen in der Lage sind, für sich, ihre Manager und Partner unglaubliche Vorteile zu lukrieren? Auch wenn in diesem Artikel wohl nichts Unrichtiges steht, auch wenn ein faires Vorgehen (sowohl für die Parteien als auch für die Finanzminister Europas) nicht leicht ist, die AA sollte auf diesen Missstand hinweisen. Bestehen da hoffentlich keine Abhängigkeiten von den Geldgebern? Was versprechen sich die AA-finanzierenden Banken, Handelskonzerne und vermögende Privatpersonen eigentlich?
… jetzt zum Artikel der AGENDA AUSTRIA:
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