Wir bringen diesen brandneuen Bericht & Kommentar des bekannten Markt- und Meinungsforschungsinstituts MARKET, weil sich unternehmerischer Mittelstand und Vollzeit angestellte Mittelschicht schon seit langem darüber wundern, wieso sich immer mehr Menschen im Allgemeinen und zu viele ihrer Mitarbeiter, Kunden und Partner im Speziellen so sonderbar, „zwieder“, aggressiv aber auch motivationslos verhalten. Wieso sie sich nicht mehr so verhalten wie „in der guten alten Zeit“ (was auch immer das war). Wieso die Leistungsgesellschaft (zu der sich die Mitte ja zählt) gegenüber der Anspruchsgesellschaft immer mehr ins Hintertreffen gerät. Wieso man in Österreich und EU nicht erkennt, dass mit einer Mitte- und Wirtschafts-ignorierenden Politik einfach nichts weiter bringt und letztlich auch immer mehr Wähler verliert.
Lobby der Mitte bedankt sich bei MARKET INSTITUT für diese Veröffentlichung und hofft, dass die Politik generell und die Regierung im Besondern endlich zu echten Strukturreformen findet, zu einer gerechten Umverteilung, welche die Leistungsträger der Mitte nicht mehr benachteiligt, zu einer Wirtschaftspolitik, die uns alle miteinander wieder wettbewerbsfähig macht und freudvoll arbeiten lässt. Nur mehr 4 % der Österreicher glauben, dass die Mitte eine starke Lobby hat, 34% sehen in keiner der NR-Parteien eine Partei der Mitte! Worauf wartet Ihr noch? Bitte um REFORMEN in den Bereichen Steuergerechtigkeit, Bürokratie, Zugang zu Kapital, Verwaltung, Föderalismus, Pensionen (Pensionsalter rauf), Staatsverschuldung und Staatsanteil am BIP: JETZT!
Paukenschlag beim Optimismus – brandneue Umfrage von Market Institut
Die aktuelle Entwicklung des Stimmungsbildes in Österreich zeigt einen deutlichen Einbruch des Optimismus. In den letzten beiden Wochen ist der Anteil jener Menschen, die mit Zuversicht auf die kommenden zwölf Monate blicken, mit 17 Prozent sogar unter das Niveau der Pandemiejahre gesunken. Parallel dazu ist der Pessimismus spürbar gestiegen und erreicht den höchsten Wert der vergangenen Jahre. Zwei Drittel in Österreich blicken pessimistisch in die Zukunft!

Eine naheliegende Erklärung für diese abrupte Verschlechterung der Erwartungen ist die jüngste geopolitische Eskalation im Nahen Osten. Der militärische Konflikt rund um den Angriff auf den Iran durch die USA und Israel hat weltweit neue Unsicherheiten ausgelöst. Der derzeitige Einbruch ist bemerkenswert: Selbst während der Ölkrise der 1970er-Jahre lag der Optimismus nicht auf einem vergleichbar niedrigen Niveau.
Besonders schwer wiegt die mögliche Sperre der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Handelsrouten für Erdöl. Sollte dieser Engpass länger anhalten, drohen erhebliche Auswirkungen auf Energiepreise, Inflation und die globale Wirtschaftsentwicklung. Diese Perspektive dürfte auch die wirtschaftlichen Erwartungen vieler Menschen in Österreich deutlich eingetrübt haben.
Auffällig ist zudem, dass der Optimismus stark von der politischen Präferenz abhängt. Sympathisanten der ÖVP zeigen vergleichsweise häufiger Zuversicht hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung. Deutlich skeptischer fällt die Einschätzung hingegen bei Wählern der FPÖ aus, unter denen Optimismus besonders selten vorkommt. Auch unter den Anhängern der sozialdemokratischen Partei sowie der Grünen und bei Unterstützern der NEOS überwiegt eher Zurückhaltung.
Die aktuellen Zahlen zeigen, wie sensibel wirtschaftliche Erwartungen auf internationale Krisen reagieren. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob die politische Reaktion der Lage angemessen ist. Während viele politische Akteure beschwichtigen, wächst in der Bevölkerung die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen. Gerade in einer solchen Situation könnten stabilisierende Maßnahmen notwendig sein – etwa Eingriffe, die außergewöhnliche Übergewinne großer petrochemischer Konzerne abschöpfen und damit Spielraum für entlastende Maßnahmen schaffen.
Der wirtschaftliche Optimismus steht in engem Zusammenhang mit der konjunkturellen Dynamik. Ob sich der zuletzt vorsichtig positive Konjunkturpfad fortsetzt oder die Wirtschaft erneut in eine Rezession zurückfällt, werden die kommenden Monate zeigen.
Dokumentation der Umfrage:
✓ Zielgruppe: repräsentative österreichische Bevölkerung ab 16 Jahre
✓ n=1000 Online-Interviews
✓ Max. stat. Schwankungsbreite: +/- 3,16 Prozent für Werte im März
✓ Befragungszeitraum: Wöchentliche Erhebung seit Mai 2020, aktuelle
Erhebung am 9. und 10. März 2026
MARKET
Marktforschungs-Ges.m.b.H. & Co.KG
Klausenbachstraße 67, 4040 Linz