Neuer Lusak-Kurz-Kommentar zu der aus Sicht der Lobby der Mitte zunehmend ideologischen Zweckgebundenheit vieler aktueller künstlerischer Werke und Botschaften
Der Kunst ihre Freiheit: Sie sollte sich ihrer Instrumentierung durch extreme Ideologien entledigen
Wenn in der Kirche San Lorenzo in Rom ein Engel von Bruno Valentinetti so gemalt wird, dass er Giorgia Meloni ähnlich sieht. Wenn bei der Grammy-Gala der Rapper Bad Bunny „ICE raus“ verlangt. Wenn ein Eurovision Song Contest-Sieger zum Ausschluss eines Landes aufruft …
… dann sei den Künstlern, die sich so politisch äußern gesagt, dass sie damit eine wichtige und von hervorragenden Künstlern geschaffene Regel und Selbstverpflichtung brechen.
„l’art pour l’art“
Im 19. Jahrhundert begann sich nämlich die Kunst mehr und mehr von Auftraggebern – damals oft aus Adel & Religion – zu lösen. Die damalige Redewendung bzw. der Leitgedanke „l’art pour l’art“ (sinngemäß: „Kunst um der Kunst willen“) forderte die Emanzipation der Kunst von ihrer Zweckgebundenheit. Ähnlich formulierte die Wiener Sezession ihren Wahlspruch „Der Kunst ihre Freiheit“.
Dieses Kunstverständnisses sollten wir uns auch heute bewusst sein. Denn auch die Abhängigkeit von politischen Bewegungen ist eine Einschränkung, eine Unfreiheit, ein Weg zur zweckgebundenen Kunst. Und damit auch ein Beitrag zu Spaltung, Polarisierung, Hetze und Zerstörung der Mitte.
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