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Eine neue Welt: DAS MANIFEST DER RUNDEN MITTE.

Auf Seite 418 – 419 meines Buches „Mein Herz schlägt in der Mitte“ habe ich eine Art Entwurf und kurze Zusammenfassung meines Konzeptes „Runde Welt oder Gesellschaft der Mitte“ geschrieben

Eine neue Welt:
DAS MANIFEST DER RUNDEN MITTE.

Wenn wir uns dazu entschließen, eine neue „Runde Welt der Mitte“ zu schaffen, dann bedeutet dies, dass wir der „Runden Mitte“ eine zentrale Rolle geben müssen: in unserem Denken und Kommunizieren, in unserer Wissenschaft und Bildung, in unseren Plänen und Organisationen. Das wird kein Hebel sein, den man umlegt, sondern ein möglichst runder Prozess, in dem die Priorität der „runden
Mitte“ in allen Lebenslagen Schritt für Schritt Eingang findet. Hier die zentrale Botschaft dieses Buchs, die Bausteine zur Annäherung an ein neues Gesellschaftsbild, das Manifest der „Runden Mitte“. Ich nenne sie auch „Die Vermittlung“. Sie  besteht aus
I. den sieben individuellen Geboten der Mitte
II. der Fünf-Punkte-Programmvision für die „Runde Gesellschaft“
III. den acht generellen Entwicklungsschritten der „Lobby der Mitte“

I. Die sieben individuellen Gebote der Mitte

1. Du sollst in allem, was du tust, die Verständigung, den Ausgleich, die Mitte und ein rundes Ergebnis suchen, aber auch anderen in diesem
Bemühen helfen
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2. Du sollst den Menschen und der Welt mit Staunen, Dankbarkeit und Vertrauen begegnen
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3. Du sollst mit eigener Leistung etwas aufbauen, das dir gehört und du so einsetzt, dass es einer möglichst großen Anzahl von Menschen Nutzen stiftet
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4. Du sollst die Menschheit, die Natur und das Universum als Einheit erkennen, die sich in Kreisläufen entfaltet
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5. Du sollst ständig daran arbeiten, deine geistigen Fähigkeiten im Meditieren, Denken, Erinnern, Sprechen, Schreiben, Entscheiden und Handeln weiterzuentwickeln
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6. Du sollst in deinem Leben die Entwicklungsleiter vom Vegetieren über das Fühlen, das Aufwachen, das Lernen, das Lehren, das Gestalten, das Engagieren bis hin zum Vermitteln eines gemeinsamen Sinns ersteigen
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7. Du sollst dich bei all dem immer mehr für etwas einsetzen als gegen etwas aufzutreten, also Priorität auf Konstruktion setzen.

II. Die Fünf-Punkte-Programmvision für die „Runde Gesellschaft der Mitte“ = Basis für das KONZEPT MITTE

  1. Mitte-Transparenz:
    a) Statistisch-ökonomischer Mitte-Index, in dem regelmäßig und komplett die Entwicklung der Mitte (Mittelstand und Mittelschicht) transparent gemacht wird, vor allem die Auswirkungen von Steuerumverteilung im Staat, von Geopolitik und Globalfinanz auf die Mitte. b) Repräsentative Bevölkerungsumfragen über die Einstellung zur Mitte der Gesellschaft nach dem Muster des „Mittelstandsbarometers“. c) Soziologische Beobachtung der Auswirkung gesellschaftlicher Entwicklungen auf die Mitte durch etwa  qualitatives „Spaltungs-Monitoring“ über alles, was Ausgrenzung, Hass und Hasszuweisung, Cancel Culture, Unterdrückung, Unversöhnlichkeit und Extremismus oder Polarisierung verursacht. Alle drei Monitoring-Maßnahmen sollen Basis für ein neues Bewusstsein für die notwendige Wieder-Vergemeinschaftung, für ein neues, rundes Miteinander sein.
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  2. Mitte-Quote:
    Einführung einer Runde Mitte-Quote in der Politik, die dazu beiträgt, dass die Mitte-orientierte Gesellschaft wiederhergestellt wird. Da in den Parlamenten und politischen Organisationen Europas die Vertreter der gesellschaftlichen Mitte deutlich und nachweislich unterrepräsentiert sind, sollte – genauso wie es Frauen erfreulicherweise immer besser schaffen – auch eine schrittweise anzuhebende Quote für privat angestellte Mittelschicht und unternehmerischen Mittelstand in allen Volksvertretungen eingeführt werden. Je nach Ist- oder Soll-Kriterien könnten das Endziel 30–40 % der Abgeordneten sein. Innerhalb dieser Mitte-Quote sollten 5–10 % Eigner und Eignerinnen von KMU sowie 25–30 % in KMU Angestellte vertreten sein. Das würde das nachhaltige Agieren im Sinn der Mitte stärken
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  3. Institutionelle Integration: Das Denken der „Runden Mitte“ soll nach Prüfung dieser Programmpunkte durch unabhängige Wissenschaftler in Grundausbildung, Studien und Wissenschaft integriert werden. Schrittweise Implementierung der Interessen von Mittelstand und Mittelschicht in die Parteien, die Regierung, das Wirtschaftsministerium, die Wirtschafts- und Arbeiterkammern sowie relevante Verbände. Das Verhältnis von Leistungsgesellschaft und Versorgungsgesellschaft wieder in eine Balance bringen, welche die Motivation zu Arbeit und Leistung sichert. Beendung der bestehenden Wettbewerbsnachteile von KMU gegenüber Konzernen.
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  4. Runde Gesellschaft der Mitte ersetzt Schachfiguren-Gesellschaft:
    Konsequenter Ersatz von Kampfmaßnahmen GEGEN Reichtum und Armut mittels Durchsetzung von Maßnahmen FÜR eine starke „Runde Mitte“-Politik. Verwandlung von defensiver Destruktion in offensive Konstruktion. Abschaffung des „too big to fail“-Prinzips bei der öffentlichen Rettung von Großunternehmen, weil das der Einzementierung des Shareholder-Value-Prinzips dient. Sicherung einer verantwortungsvollen, nachhaltigen, kreislauforientierten Umwelt- und Wirtschaftspolitik zum Erhalt unserer Ressourcen und Lebensgrundlagen. Link zu den konkreten FORDERUNGEN DER MITTE und zum MITTELSTANDSPAKET
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  5. Demokratie neu erfinden:
    Mediationsprogramme für alle nach dem „Mandarin-Prinzip“; eine Meinung darf man erst wieder argumentieren, wenn man die Gegenmeinung wirklich verstanden hat und auch so wiederholen kann, dass deren Vertreter die Wiederholung akzeptieren. Ziel ist es, dass alle ihre „Blasen“ zum Platzen bringen müssen, um sich wieder öffnen zu können für ein neues, rundes Miteinander. Daher auch Stärkung von Gesetzes- und Verwaltungsmöglichkeiten gegen Aggression, Gewalt, Krieg und Terror sowie gegen Parallelgesellschaften, in denen patriarchalische Auswüchse praktiziert werden. Objektivierung der Berichterstattung. Klare Trennung von Bericht, Meinung und Werbung in den Medien. Echte Gewaltentrennung realisieren
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NACHTRAG:
a) Auch wenn in meinem Buch leider nicht enthalten, möchte ich doch noch auch für die österreichische Demokratie das „The Winner takes it all“-Prinzip des britischen Wahlsystems empfehlen, weil dann eine Partei die Chance hat in zumindest 5 Jahren etwas durchzusetzen, dass sie für langfristig richtig halten statt in Koalitionen Minimal-Kompromisse und Kurzfrist-Lösungen zu produzieren.

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Mag. Wolfgang Lusak ist Obmann der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Lobby-Coach für Innovationsprojekte. In seiner Erzählung „Mein Herz schlägt in der Mitte“ legt er ein Fünf-Punkte-Programm für die „Gesellschaft der Mitte“ vor

www.lusak.at  www.lobbydermitte.at  www.herzindermitte.at