Wolfram Ortners Erfolgsgeheimnisse

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Wolfram Ortners Erfolgsgeheimnisse

Er entwicklte sich vom erfolgreichen Schi-Rennläufer zum erfolgreichen Unternehmer. Ein kreativer Kopf, Künstler, Designer, Destillateur, Kaffeeröster, Zigarren-Aficionado, Kräutergärtner, Parfums- und  Essenzen-Erzeuger, Anbieter edler Trinkgläser und -Flaschen, ein geschickter Marken-, Plattform- und Award-Manager, ein brillanter Vermarkter. Das kann ein Mann nicht alles schaffen? Doch! Im 111. Interview unserer großen Serie “GEHEIMNIS DES ERFOLGS” gibt uns Wolfram Ortner, Chef der Destillerie Wolfram Ortner und Gründer/Manager der World Spirit Awards aus Bad Kleinkirchheim in Kärnten seine in wahrsten Sinne des Wortes begeisternden und überzeugenden Antworten auf unsere immer gleiche 5 Fragen. Danke, lieber Wolfram Ortner!

“Sachen nachmachen ist sinnlos!” “Am Markt immer einen Schritt voraus zu sein.”
“Vergiss dabei nicht, die Tuning-Schraube immer wieder nachzujustieren, um nicht „neben die Spur“ zu kommen.”

1. Was ist das Fundament Ihres Erfolges, mit welcher Idee hat der Aufschwung Ihres Unternehmens begonnen?

Die Grund-Idee ist ganz sicher einfach skizziert: Ich mache etwas, was andere nicht machen und versuche das mit Perfektion umzusetzen. Sachen nachmachen, ist sinnlos. Sachen besser machen, ist die einzige Chance, um Erfolg zu haben.

Der Weg ist so z. B. beim „World-Spirits Award“ länger als geplant gewesen, doch nach 10 – 15 Jahren hat sich „der Knoten gelöst“ und wir brillieren mit der besten und hochwertigsten Spirituosen-Prämierung weltweit.

Moral der Geschichte: Gehe den Weg, von dem Du überzeugt bist. Vergiss aber nicht, die Tuning-Schraube immer wieder nach zu justieren, um nicht „neben die Spur“ zu kommen.

2. Was war in der bisherigen Entwicklung die wichtigste strategische Entscheidung (oder die wichtigsten strategischen Entscheidungen)?

Klein zu sein und den Marktbedingungen angepasst zu agieren. Ich kann z. B. in der Brennerei nur das Segment „Handarbeit“ besetzen und nicht industrielle Spirituosen erzeugen, die ein reines Cent-Geschäft sind.

In der WOB-Destillerie setzen wir auf hochwertigste Produkte und vor allem auch Produkt-Innovationen, um am Markt (das kleine Segment, das wir besetzen) immer einen Schritt voraus zu sein.

Ein anderes Beispiel: 1991 habe ich die „eckigen“ Trinkgläser erfunden, die natürlich auch geschützt sind. Nur, jedes eckige Glas am Markt hat unsere DNA.

Klein und fein sein, das ist unsere strategische Ausrichtung. Und schlank, was externe Kosten oder Mitarbeiter angeht.

3. Hat es einmal eine kritische Situation gegeben, in der alles auf des Messers Schneide stand? Wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen?

Nach dem Ende der Schi-Karriere – mit 22 Jahren – habe ich erkennen müssen, dass ich (auch als Mitbesitzer eines Hotels) gemeinsam mit meinen Eltern mit dem gemeinsamen Hotel verdammt nahe am Abgrund stand.

Ohne Erfahrung habe ich die Situation meistern können, was verdammt hart war. Ich habe erkennen müssen, dass ich zwei weitere Firmen gründen musste, um die Schulden des Hotels los zu werden. Im Endeffekt hat sich zum Glück alles zum Positiven gewendet.

4. Wie organisieren Sie Wachstum und Erfolg, was müssen Ihr Team, Ihre Mitarbeiter leisten?

Wir sind eigentlich nur ein 3-Mann-Team mit sehr vielen freien Mitarbeitern, die für uns teilweise auch schon 30 Jahre arbeiten. Wir sind gegenüber freien und angestellten Mitarbeitern ein fairer Partner.

Nachdem für mich der Arbeitstag um 04.00 Uhr morgens beginnt, bin ich wahrscheinlich das beste Beispiel, was die Arbeitsmoral angeht …

5. Welchen Rat möchtest möchten Sie jungen, aufstrebenden Unternehmen geben, damit sie auch Erfolg haben?

Eine realisierbare Idee, die es womöglich am Markt nicht gibt, umzusetzen und den Weg konsequent fortzusetzen. Wie bereits erwähnt, immer sich wieder auf die Markt-Situation anzupassen, ohne die Idee bzw. den Weg zu verlassen.

Fleißig zu sein und auch bereit sein, verdammt viel zu arbeiten ist ganz sicherlich auch eine Tugend, die dem Erfolg nützlich ist.


KONTAKT:

Wolfram Ortner
World-Spirits Award I Simply the best in Spirits
Untertscherner Weg 3
9546 Bad Kleinkirchheim
AUSTRIA
T  +43 4240 760
E    wolfram@wob.at
W  http://www.world-spirits.com ; http://www.wob.at ; https://www.wolframortner.com/de/

ZUR PERSON (Gönnen Sie sich einen tiefen Blick in ein faszinierendes, vorbildliches Leben):
(geschrieben von Christa Hanten)


Wolfram Ortner wurde am 10. März 1960 in Bad Kleinkirchheim geboren. Sein Vater war Hauptschullehrer in Radenthein, tätig als Turnlehrer und LSVK Schülersportwart. Mit ein Grund für das „natürlich notgedrungene“ Hineinwachsen in den Skirennsport. Schnell begann der Parallelslalom zwischen Schulalltag und Sportkarriere: „Mit zehn Jahren kam ich als Jüngster in den ÖSV-Schülerkader, weil ich bei den Schüler-Skimeisterschaften bereits gewonnen hatte. Mit elf Jahren war ich auf Landesebene schneller als die 14-Jährigen und mit zwölf wurde ich zweifacher österreichischer Schülerskimeister. 1974 bestand ich die Aufnahmsprüfung für das Skigymnasium Stams. Ein Jahr später war ich ‚weltbester Jugend I Läufer im Slalom‘ und rangierte in der FIS-Liste unter 40 Punkten. 1976 folgte die Berufung in den ÖSV C-Kader, im selben Jahr die Berufung in den ÖSV B-Kader. Am 17. Dezember 1976 hatte ich meinen ersten Weltcup-Einsatz in Madonna di Campiglio und wurde aus der vierten Startgruppe heraus 15., danach in Laax in der Schweiz 14., drittbester Österreicher hinter Phil Mahre und Christian Neureuther. Das Ganze nach einem Seitenbandriss im Sprunggelenk mit OP im September – und fast ohne Training.“

Die Erfolgsserie bei FIS-Rennen ging nahtlos weiter: „Nach zwei Slalomsiegen in Bad Kleinkirchheim vor Andy Wenzel und Paolo De Chiesa und in Pernitz wurde ich am 6. März 1977 Vize-Europameister im Slalom und Riesenslalom in Krajnska Gora bei der Europa-Juniorenmeisterschaft. Das hieß nach der FIS-Rangliste im Slalom: 2. Startgruppe bei Weltcuprennen. Nach dem Sieg beim Europacuprennen in Jahorina und dem 1. Rang mit dem OPA-Pokal, dem Preis der Organisation der Alpenländer-Skiverbände, in Sportgastein war ich in der Skisaison 1977/78 auf Platz 16 der FIS-Rang- liste gelandet und Führender im Europacup.“

Am 23. Jänner 1978 ist Wolfram Ortner die „Sensation in Kitzbühel“: Rang 5 beim Weltcup-Slalom und Berufung ins WM-Team für Garmisch. Als 15. in der FIS-Rangliste war der Aufstieg ins Nationalteam fällig, gefolgt vom Gewinn des Europacup-Slaloms in Zakopane. Nächstes Highlight war der 4. Rang beim Weltcup-Riesenslalom in Jasná in der Niederen Tatra 1979.

Die Fortsetzung der Skikarriere hinterließ allerdings weitere schmerzhafte Spuren: 1979 Leistenbruch mit Operation, 1980 Bänderriss bei einem Sturz über die Stiege. In diesem Jahr konnte Wolfram Ortner keine Rennen fahren – und das hieß auch: keine Olympischen Spiele in Lake Placid! Trotzdem blieb der damalige Maturant am Skigymnasium Stams 1981 die Nummer eins im ÖSV-Slalomteam – nach der Devise: „Verletzungen vorbei, Kampf zurück und alles wieder von vorne!“ Der Lohn: 5. Rang beim Slalom in St. Anton, mit Startnummer 57. Und beim ersten Super-G in dieser neuen Disziplin auf der 2,6 Kilometer langen Strecke in La Villa in Hochabtei in den Dolomiten 2. Rang hinter Pirmin Zurbriggen. Am 8. Jänner 1982 hieß es nach einem Bandscheibenvorfall: Stützkorsett im Training und bei der Ausscheidung für die WM in Schladming Ende Jänner in Adelboden in der Schweiz.

„Zwischendurch“ legte Wolfram Ortner die Konzessionsprüfung für das Gastgewerbe (Hotel) mit Auszeichnung ab, bevor er mit dem 2. Rang im Kombinationsslalom und dem 4. Rang in der Kombination die Weltmeisterschaft abschloss. Dieses Rennen war ein einschneidendes Erlebnis: „Cheftrainer Karl Kahr wusste auch über meine Qualitäten als Abfahrer Bescheid. Ich habe mich mit nur 210er-Riesentorlauf-Latten (normalerweise 222 cm) zum Spaß über die vereiste Schladminger Abfahrtspiste gewagt. Somit wurde ich auch für die Kombination aufgestellt, die in dieser Form erstmals in Schladming veranstaltet wurde. Im Kombi-Slalom war ich 2., die Kombi-Abfahrt war für mich ein Desaster, im Training war ich zwei Sekunden schneller, somit kam ich in der Kombination auf den 4. Rang, mit minimalem Rückstand auf den 3. und 2. Platz. Der Grund für die verhaute Abfahrt ist mir erst Jahre später in einer schlaflosen Nacht eingefallen: Ich bin Blizzard-Ski und Salomon-Bindung gefahren, wie Erwin Resch, dessen Ski ich für die WM-Abfahrt von Blizzard bekommen habe. Da ich in der Abfahrt keine Punkte hatte, bin ich mit einer der letzten Startnummern um die 60 ins Rennen gegangen und habe so auf alle Fälle den Bewerb bis zur beinahe letzten Nummer spannend gemacht. Nach dem Start-S vor dem ersten schnellen Schuss bin ich mit dem Schuh aus der Bindung gerutscht, die mich zum Glück wieder in eine stabile Position zurückgedrückt hat. Doch diese Drehbewegung hat mich unsicher gemacht, da ich nicht wusste, ob die Bindung nach dem Hochgeschwindigkeits-Streckenteil bei der Einfahrt ins nächste S hält oder nicht – bei Tempo 130 ist das nicht so ein gutes Gefühl. Erst als ich die Sicherheit wieder zurückbekam, versuchte ich, Gas zu geben, und machte einen schweren Fehler. Ich wollte auf einem Sprung in der Bannwald-Einfahrt direkt fahren, anstelle bei der Einfahrt auszuholen, um über den Sprung in der gewünschten Richtung zu fahren und zu springen. Durch diesen Fehler kam ich überhaupt auf den höchsten Punkt bei dem Sprung und hatte aufgrund der falschen Linie anstelle rechts einen Sprung nach links. Nach dieser Schrecksekunde musste ich wieder im ‚Riesenslalom‘ nach rechts mit einem Riesenschwung auf die Ideallinie zurück – und dort habe ich die WM-Goldmedaille in der Kombination auf der Strecke gelassen.“


Nach der Weltmeisterschaft war Wolfram Ortner sehr gut in Form, wurde aber im März 1982 wieder vom Verletzungspech verfolgt: Knieverletzung und Knorpelschäden mit Operation in Innsbruck sowie Meniskusverletzung beim Weltcupfinale in Sestriere (Montgenèvre) mit Operation in Klagenfurt. Trotz Trainingsrückstand konnte er sich auch in diesem Jahr noch immer als 12. in der Weltrang- liste im Slalom behaupten. Erst im Oktober 1982 zeigte sich, dass auch noch so hartes Training keine Leistungssteigerung mehr erwarten ließ. Und der letzte Versuch eines Rennens ohne Training in Courmayeur bedeutete das frühzeitige Ende einer großen Skirennläuferkarriere – und den Beginn eines neuen Lebens in den verschiedensten Bereichen. Immer innovativ und ideenreich, perfektionistisch und praktisch.

Wolfram Ortner erinnert sich an die erste Zeit nach der Skikarriere: „Eigentlich wollte ich Pilot oder Sportmediziner werden, doch die wirtschaftlichen Probleme im Familienhotel zwangen mich 1983 zu einer Übernahme. Somit war ich mit 23 Jahren Hotelier, ohne einen blassen Schimmer von vielem, was ich dringend gebraucht hätte. Gleich als Erstes bin ich mit meinem Freund Wolfgang Kury durch Wien und München getingelt und habe dort bei Redaktionen und Reisebüros die Türklinken geputzt. Für Urlaub war keine Zeit, alle Reisen gingen für Besuche von Weingütern, Restaurants, Produzenten usw. drauf. Und ich habe viel gelernt, wie mein ganzes Leben eigentlich ein ‚learning by doing‘ war. Aber auch das Lernen hat Grenzen: Ich hasse Gedichte, ich hasse Zitate und was ich gar nicht mag, das sind Gebrauchsanweisungen. Zum Glück bin ich recht fix beim Verstehen von Zusammenhängen. So waren wir auch im Hotel die Ersten im Dorf, die mit nur 60 Betten drei 5-Gang-Wahl-Diners angeboten und im Jahr um die 6.000 Flaschen Wein verkauft haben. Ich habe es geschafft, das Hotel innerhalb von nur zwei Jahren von einem ‚Problembetrieb‘ auf 240 Tage Auslastung zu bringen.“
Und dann ging es Schlag auf Schlag, was sich am besten im „Zeitraffer“ darstellen lässt, denn es dreht sich um ein umfassendes Produktportfolio, entstanden mit Pioniergeist und Perfektionismus – ob Küche oder Keller, Kosmetik oder Kunst.

LEBENSLAUF:
1980 Matura im Schi-Gymnasium Stams
1981 Gastgewerbe Konzessionsprüfung
1983–1985: Bücher „Wirbelsäulentraining“, „Aufbau- und Heilgymnastik“, „PR im Fremdenverkehr“ 1984 Präsentation WOBS (Wolfram Ortners Balance Sport) im ORF bei „Quiz in Rot-Weiß-Rot“
1985 Heirat mit Barbara und Geburt des ersten Sohnes Christian
1986 Gründung „MULTI-COM“ Wolfram Ortner – Multi Communications – Austria PR- und Veranstaltungs-Agentur
1986 Veranstaltung Triatlon PR Event
1987 Veranstaltung Quatratlon PR Event
1987 1. Bad Kleinkirchheimer Bridge-Camp und Bridge-Turnier
1989 Geburt des zweiten Sohnes Josef Matthias
1989 Start der Schnapsbrennerkarriere
1989 Auspflanzung von „Österreichs höchstgelegenem Weingarten“
1989 Gründung „BKK Top4Hotels“
(Hotel-Kooperation
1991 Geburt der „eckigen WOB-Gläser“ – erstmals am Markt
1991 Konzept für „Die Welt im Dorf“ (außer der „Kulinarischen Wanderung“) und Mit-Organisation
1992 Ausbau einer Verschlussbrennerei
1992 Begründung der „Destillata“ – Internationale Fachmesse für Edelbrände
1992 Gründung eines Verlagsbereiches im Unternehmen für Spirituosen-Publikationen
1995 Verkauf des Hotels, Bau des Eigenheimes und Errichtung der Destillerie WOB
1995 1. Bad Kleinkirchheimer Weihnachts-Basar
1996 Uhrendesign mit mechanischen Werken
1998 Verkauf der Veranstaltung „Destillata“
2000 Einstieg ins Internet mit dem Portal www.qios.net
2000 Bau des Barriquekellers und Beginn der professionellen Whiskyproduktion
2000 WOB Varios Zigarrenschneider
2001 Start der kulinarischen Marke „Nock-Land” und des Portals www.nock-land.at
2001 CIGAR DÖ WOB
2002 Kochbuch „Die Kunst des Einbratens“
2002 Künstlerische Ambitionen in der Malerei
2004 Start World Spirits Award & Academy – mit World-Spirits Guide als Print-Version und E-Book
2007 Parfum de Vie – hochwertige Destillate zur Aromatisierung in der Küche
2008 Essenz DÖ WOB – Herzstücke von Destillaten in Fassstärke oder Vollgradation
2009 Parfums – EdC Wolfram Ortner 71, Sacra und Mayflower
2009 Schutz der eigenen Verpackung für Parfums und Essenzen
2010 Dozentenvertrag an der Hochschule Weihenstephan bei Freising
2010 Balm – natürliche Creme auf der Basis von Olivenöl
2010 Designerlampen – kreative Verarbeitung der Pokale
2011 Start der Seifenproduktion
2011 Start der WOB Drogen-Serie auf der Basis von Kräutern und Gewürzen
2011 Skulpturen aus Holz und Eisen sowie Lampen und Installationen aus Holz, Eisen und Glas
2012 WOB Elixir – ein Halbbitter für die hochgeistige Hausapotheke
2013 WOB-Shots: Spirituosen-Geschmack „reduced to the max“ – Lav.it (Lav:it) und Sin.it (Sin:it)
2013 Venti Anni-Serie
2014 WOB-24-Karat
2014 Nock-Land-Whisky Single-Malt Double Matured
2015 World-Spirits Award Celebration geht auf Welt-Tour
2015 Laguna Verde-Gläser (WOB COQTAIL, WOB Acqua BW – Blue Water und WOB Acqua LV)
2016 Rum in 3 Farben – White, Blonde und Dark
2016 WSA Spirits-Finder App für iOS-Devices
2016 WOB Design-Stücke im Shop (Vitrinen, Präsentationen etc.)
2017 Weinbrand geht in die Fässer
2017 Start mit den Drogen in FB Fat Bottles
2018 WSA Spirits-Finder App für Android-Geräte
2018 GinGin Extrait de Parfum
2019 Drehbeginn „Inside World-Spirits“
2019 Merchandising – Geschenkgutscheine (Banknoten, Schürzen, T-Shirts mit jährlichen Editionen)
2020 Rückkehr WSA Celebration nach Bad Kleinkirchheim

Und wenn ich, Christa Hanten, jetzt so nachdenke und die mehr als 30 Jahre Revue passieren lasse, die ich Wolfram Ortner schon kenne, dann fehlen einige seiner „Erfindungen“ beziehungsweise kreativen Entwicklungen, ist er doch auch Kaffeeröster, Glasdesigner, Zigarren-Aficionado und anderes mehr. Aber das gäbe Material für eine neue Geschichte – und daher bitte ich ihn lieber um das Schlusswort für diese hier, denn in der Spirituosen-Welt hat er nach der Destillata mit dem World-Spirits Award einen Platz am Sieger-Treppchen der Szene.

„Im Nachhinein bin ich froh, dass alles so gekommen ist. Auf die Frage, ob ich gerne in Schladming Weltmeister geworden wäre, muss ich sagen: Natürlich! Gerne hätte ich diesen Erfolg für meine Voraussetzungen, mein Talent, meine Einstellung und meinen Ehrgeiz zu sportlicher Leistung geerntet. Die Früchte sind allerdings nicht im Sport gekommen, sondern aufgrund dieser ‚Tugenden‘ im wirtschaftlichen und privaten Leben. Sollte ich für mein Leben bis heute die Möglichkeit eines ‚Jokers‘ haben – ich brauche ihn nicht, ich möchte alles von Beginn an wieder, wie es war und ist …“

“Beide „Buben“ sind in Wien, der Vater feierte 2019 seinen 90er, die Mutti wurde 82. Meine Schwester Ulrike lebt in Traunstein mit ihrem Mann Dr. Jürgen Eminger und den drei Kindern: Sophie, Jens und Peter, der in Hannover studiert.
In der Brennerei ging die Entwicklung von den klassischen Obst-Destillaten hin zu den „Drogen“ wie Gin sowie Rum und Weinbrand – nur Tequila fehlt, um die Klassik-Edition zu vervollständigen.

In der Malerei fand in den letzten 20 Jahren ein krasser Umbruch von purem Kubismus auf diverse Techniken statt – Stamser Schifreunde (Dr. Karl Schnabl und Alfred Lengauer) hatten Einfluss bei diversen Malerei-Sessions. Das Haus hat sich ebenfalls zum „Gesamt-Kunstwerk“ weiterentwickelt – letzte Attraktion ist ein Kräutergarten mit Kräuterampel und mehr, der auch als Aromabasis für Destillate dient.”

Die Autorin dieses fulminanten und fulminant geschriebenen Lebenslaufs: Christa Hanten
Dr. Christa Hanten

1170 Wien, Rokitanskygasse 34
Tel. 0676/6360519
ch@mediendesign.co.at
www.mediendesign.co.at

 

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