Lobbying-Know How für Junge Landwirtschaft

Hier darf ich einmal darüber berichten, wie sich junge Menschen aus der Landwirtschaft, zum Teil aus Betrieben, landwirtschaftlicher Selbstvermarktung und Lebensmittelverarbeitung, zum Teil auch aus den landwirtschaftlichen Interessenvertretungen für die Anwendung von sauberem, systemischen Lobbying interessieren … (alle Fotos (c) Ramona Rutrecht)

Lusak & Lobby der Mitte-Lobbying-Know How für Junge Landwirtschaft bei der RWA

Wolfgang Lusak referierte und moderierte am 9.5.2026 den vom ihm zusammengestellten „Faires & transparentes Lobbying für uns“-Workshop im Rahmen des EDUCA-Weiterbildungs-Moduls zum Thema Lobbying & Interessenvertretung bei der RWA in Korneuburg vor rund 30 jungen Menschen aus der Jungen Landwirtschaft Österreich (JLW). Das geschah dort bereits zum 2. Mal. Weil damit die guten Aufnahme bestätigt wurde, die Lusaks Know How schon 2 Jahre vorher im gleichen Rahmen erfuhr.

Wie man mit 4 Kern-Modulen eine eigene Lobby aufbaut

Nach der Vermittlung von Lobbying-Bedeutung und Zielen, einer grundlegenden und einfach verständlichen Basis-Methodik und konkreten Erfolgs-Praxisbeispielen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in interaktiven Diskussionen und praxisnahen Übungen  ihr Wissen vertiefen dabei gleichzeitig lernen, wie sie Lobbying persönlich nutzen können. Er berichtete im Detail darüber, wie man mit 4 Kern-Modulen eine eigene Lobby aufbaut und wie man sie dann auch führt.

Die Aufmerksamkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war naturgemäß bei den Landwirtschafts-relevanten Fallbeispielen in den Branchen Erneuerbare Energie, Wertstoff-Management, Sonnentor und Weinmarketing besonders groß.

Wolfgang Lusak setzt sich seit Jahrzehnten für transparentes, sauberes und faires Lobbying in Wirtschaft, Politik und Verwaltung ein. Er brachte auch ein paar Kernbotschaften ein, z.B.: „Bloßes Netzwerken mit Andocken an vorhandene Lobbys reicht oft nicht aus, richtiges Lobbying bedeutet eigene Lobbys aufbauen und sich damit gezielt durchsetzen können. Weil man dabei die wesentlichen Mechanismen und Kontakte selbst in der Hand hat. Weil man sich dann seine Partner – die aufgrund gemeinsamer Interessen zur Zusammenarbeit bereit sind – selbst aussuchen kann. Weil man dabei leichter alle auf bestimmte Innovationen, Wettbewerbsvorsprünge und gemeinsame Aktivitäten ausrichten kann. Weil man dann selbst den Lead innehat.“

„Nur weil sich ein paar Schurken persönlich bereichert haben, brauchen anständige Leute nicht auf Lobbying verzichten. Erfolgreiches Lobbying kann auch völlig transparent, sauber und fair betrieben werden.“

Wolfgang Lusak

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