Lalouschek-Therapie: Gesund bleiben trotz Pandemie und Wirtschaftskrise II.

lalouschek-therapie-gesund-bleiben-trotz-pandemie-und-wirtschaftskrise-ii

Lalouschek-Therapie: Gesund bleiben trotz Pandemie und Wirtschaftskrise II.

Jetzt ist er da: Der von vielen schon heiß erwartete 2. Teil “Gesund bleiben trotz Pandemie und Wirtschaftskrise – Therapierung” seines vor 4 Wochen sehr erfolgreich veröffentlichten 1. Teils seines Gastkommentars “Gesund bleiben trotz Pandemie und Wirtschaftskrise – Diagnose Multitasking”. Viele Leser haben damals angerufen oder sich per Mail für den Beitrag bei uns bedankt

Denn wenn Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek, Europaweit bekannter Facharzt für Neurologie, Ganzheitsmediziner und Unternehmer erklärt, was man alles für die Stärkung seiner Immunkräfte und Gesamtkonstitution alles tun kann, dann hören alle zu. Zweimal schon war ich bei einem seiner Vorträge,  jedes Mal waren alle zutiefst fasziniert. Ich bin daher stolz darauf, ihn exklusiv für eine 3-teilige Gesundheits-Serie für unseren Lobby der Mitte-Blog gewonnen zu haben und kann nur jeder/jedem empfehlen, sich seine absolut bemerkenswerten Tipps fürs “Gesund bleiben” anzusehen. WIR KÖNNEN ALLE DAVON LERNEN.

Univ.-Prof. Lalouschek ist der medizinischer Leiter des Gesundheitszentrums The Tree, Geschäftsführer bei The Tree ConsultingLeiter des Beratungsinstituts Medical Coaching und Entwickler des erfolgreichen Gesundheits-Programms “MY 21” – zukunftsfähig in 21 TagenVor 2 Jahren gab er uns auch schon sein “ERFOLGSGEHEIMNIS-INTERVIEW” als Unternehmer.

Gesund bleiben trotz Pandemie und Wirtschaftskrise Teil 2 – Therapie:
“So schaffen wir Single Tasking”

Die persönlichen Tipps vom Neurologen und Ganzheitsmediziner
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek (Teil 2)

Im letzten Blog haben Sie erfahren, welche Schäden ständige Ablenkung, Erreichbarkeit und Multitasking in unserem Gehirn und damit auch in unserer Psyche und in unserem Leben verursachen. Sie haben sozusagen die „Diagnose Multitasking“ kennengelernt: (1) weniger Arbeitsspeicher, (2) ein Gefühl des Getriebenseins, verbunden mit erhöhter Stressbelastung, (3) fehlende Erfolgserlebnisse und damit kein Glückshormon im Gehirn und (4) auch in Ruhe keine Ruhe mehr im Kopf – Abschalten nicht mehr möglich.

Doch was wäre eine Diagnose ohne Therapie, das würde uns ja nur entmutigen. Glücklicherweise gibt es diese Therapie und kurz gesagt, sie lautet: SINGLE TASKING und FOKUS. Doch was bedeutet dies. Dies ist nicht gleichzusetzen mit der vielzitierten Achtsamkeit – ein bewusstes Wahrnehmen, dessen was ich tue, spüre und denke und was um mich herum vorgeht -, es sind auch keine Pausen damit gemeint – nein, es ist viel einfacher: ich widme mich einer Sache mit der vollen Konzentration meiner 40 Bit/Sekunde Arbeitsspeicher. Denn dann hat mein Gehirn einen Schutzriegel vor dem ständigen Bombardement unangenehmer Gedanken und Erinnerungen aus dem Unterbewusstsein und kann sich voll uns ganz der Aufgabe widmen, die gerade zu tun ist. Dies geht einher mit messbar niedrigeren Stresswerten, höherer geistiger Leistungsfähigkeit, erlebbaren Erfolgserlebnissen und mein Geist kann in Ruhe auch wieder abschalten. Durch die damit verbundene Ausschüttung unseres Glückshormons Dopamin – sie erinnern sich: die Dinge verändern sich nun durch unser Bemühen vor unseren Augen – erlebe ich diesen Zustand oft als richtiggehend angenehm und befriedigend – der vielzitierte Flow tritt ein.

Wenn sich jetzt manche von Ihnen denken, dass dies – zusammen mit den Erkenntnissen aus dem letzten Blog – sehr sinnvoll klingt und dass Sie ab morgen mehr „Single Tasking“ machen werden, so muss ich Ihnen sagen: Vergessen Sie das gleich wieder! Sie würden sich ja doch nur selbst enttäuschen. Zu mächtig sind unsere inneren Gewohnheiten (bis hin zu einer richtiggehenden „Multitasking-Sucht“) und die äußeren Erwartungen und Kommunikationsstrukturen: ständige Anrufe, Emails, Chatnachrichten usw. Wenn Sie hier wirklich etwas verändern wollen, brauchen wir einen Plan. Einen Plan mit der Überschrift: Single Tasking und sichtbare Erfolgserlebnisse in meinem Tag. Was bedeutet dies?

Erstens: Wenn Sie sich Ihren Tag als Zeitstrahl vorstellen, überlegen Sie: wann kann ich meine Phase(n) von Single Tasking einteilen? Phasen, in denen ich nicht merke, dass eine neue Email kommt, dass mein Handy läutet und in denen ich nicht gestört werde. Sie sagen: „unmöglich!“? Ich sage: „Im Gegenteil, das ist essenziell!“ Und zwar gerade für Führungskräfte und in verantwortungsvollen Positionen. Gerade dann brauchen Sie Phasen, in denen Sie sich konzentriert einer Sache widmen können. Ihre Türe (real und virtuell) muss auch einmal zu sein! Und dies funktioniert unter einer Voraussetzung hervorragend: dass für die Anderen (wesentlichen Personen) vorhersagbar ist, wann dies der Fall ist und wann ich wieder erreichbar bin. Die allerwenigsten von uns haben eine Job Description, in der ständige, akute Erreichbarkeit festgeschrieben ist – z.B. im Call Center oder als Arzt in der Notaufnahme. In den allermeisten anderen Fällen ist dies eine hausgemachte Kommunikations-Unkultur (oft zusammen mit eigenem Neugierverhalten, Unersetzlichkeitsdenken und gewohnheitsmäßiger Ablenkung), die aufgrund einer meist unbewussten Dynamik entstanden ist: maximale Kommunikation statt optimaler Kommunikation! So viel Kommunikation, dass wir nicht mehr zum Arbeiten kommen (sowohl in Emails, Telefonaten, Gesprächen aber auch sehr stark in häufigen – oft ineffizienten – Meetings). Wichtig: Es geht hier nicht um Verteufelung modernen Medien oder Kommunikationsverweigerung sondern um Kommunikation „in the zone“ – also ein Ausmaß und Timing von Kommunikation zur Förderung der eigenen und der gemeinsamen optimalen Leistungsfähigkeit.

Diese Phasen von Single Tasking sollten mindestens 20 Minuten haben, denn so lange braucht unser Gehirn, um in den Flow-Zustand zu kommen.

Zweitens: Emails und neue Nachrichten blockweise checken und dann das Emailprogramm wieder schließen. (Nicht nur in den Hintergrund schalten, wir sind viel zu neugierig und schauen dann doch immer wieder hinein).

Drittens: beginnen Sie den Tag nicht mit dem Überprüfen neuer Nachrichten. Damit öffnen Sie alle Baustellen auf einmal, Sie machen zwar nichts fertig aber waren spätestens um 9h schon überall dort – von diesem Karussell kommt das Gehirn den ganzen Tag nicht mehr herunter. Stattdessen: am Anfang des Tages planen und priorisieren (dafür brauche ich nämlich ein ausgeruhtes Gehirn, das noch nicht im Getrieben-Modus ist): (1) was mache ich heute? Und (2) was mache ich heute NICHT und diese Liste sichtbar durchstreichen: die NOT TO Do Liste meines Tages. Das Unterbewusstsein hängt nämlich sonst alle diese Dinge an eine ungeschrieben To Do List an, die am Abend nie fertig ist und uns schlecht konzentrieren und nicht abschalten lässt. (Auch im professionellen Projektmanagement definiert man wohlweislich die Nicht-Ziele eines Projekts.)

Viertens: Nach der Arbeit Arbeitsgeräte außer Sicht. Unser Unterbewusstsein ist stark visuell getriggert und lässt uns sonst ständig an die Arbeit denken, zum Smartphone oder Laptop greifen – Regeneration Fehlanzeige!

Wie können wir als Team dies gemeinsam erreichen? Wie kann ich nach der Arbeit abschalten? Was ist der beste Ausgleich für stressige Tage? Welche Rolle haben Führungskräfte hier? Sie sehen: es gäbe noch viel zu sagen, für erfolgreiches und gesundes Arbeiten – hirngerecht. Zur hirngerechten Zusammenarbeit in Teams und Unternehmen und zur dazugehörenden Führung. Bis hin zur leistungs,-und gesundheitsförernden Organisation meines Unternehmens. Bei Interesse: schreiben Sie mir und wir gehen mehr in die Tiefe auf dem Weg zur natürlichen Lust an Leistung und der Fähigkeit, der Bereitschaft und der Möglichkeit zu effizientem Arbeiten und Zusammenarbeiten mit bestmöglichen Output – und Spaß macht´s obendrein!

Und MY21 – das erfolgreiche 21-Tage Programm für Gesundheit und Widerstandskraft liefert Ihnen und Ihrem Team evidenzbasiert die wichtigsten Hebel zu Gesundheit, Stärkung des Immunsystems und mentaler Stärke für Ihr Unternehmen und Ihre MitarbeiterInnen. Näheres unter www.my21.at

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek
w.lalouschek@thetree.at  www.thetree.at  www.my21.at

 

KONTAKT:
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek, Msc

The Tree Interdisziplinäres Gesundheitszentrum und Consulting GmbH
Fasholdgasse 3/7; A-1130 Wien; Mail: info@thetree.at; Tel.: (+43) 1 90 89 901
Web: www.thetree.at


DIE UNTERNEHMEN: 

The Tree Gesundheitszentrum für Stressbewältigung und Burnout (Behandlung und Prävention) > Web: http://gesundheitszentrum.thetree.at/

TheTree vereint Schulmedizin, Ganzheitliche Medizin, Coaching>> und Psychotherapie sowie körperorientierte Methoden. The Tree behandelt und begleitet Einzelpersonen, Paare und Familien. Im beruflichen Bereich arbeitet The Tree auch mit Teams.

The Tree Consulting für Unternehmen und Berufstätige > Web: http://ttc.thetree.at/

The Tree Consulting vereint wirtschaftliches und organisatorisches Beratungswissen mit neurowissenschaftlichem und medizinischem Know-How. Hoch qualifizierte und erfahrene BeraterInnen und Coaches beraten und begleiten das Management, die Führungskräfte und die MitarbeiterInnen in ihrem natürlichen Streben nach gesundem Erfolg. Wir arbeiten mit einem multiprofessionellen Team aus unterschiedlichsten Disziplinen.

Weitere Angebote:
www.neurologie-wien.at
www.medical-coaching.at


ZUR PERSON:
Dr. Wolfgang Lalouschek, Msc: begleitet als Arzt und Coach  Menschen auf dem Weg zu ihrer Gesundheit sowie beim Umgang mit Erkrankungen und schwierigen Situationen. 

Persönliches Statement:
Leben bedeutet für mich die Möglichkeit wirksam Sinnvolles zu und sich entlang der Entwicklung des eigenen Lebens auch selbst zu entwickeln. Die Gesundheit – körperlich, seelisch und in meinen Beziehungen – ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Umfassende Gesundheit bedeutet für mich aber nicht unbedingt die völlige Abwesenheit von Schmerz, Sorgen oder Problemen, sondern vor allem die Fähigkeit und die Zuversicht diese bewältigen zu können. Darin sowohl einzelne Menschen als auch Organisationen zu unterstützen erlebe ich als sinnvolle und wirksame Tätigkeit – und damit als Leben.

Berufliche Erfahrungen
• langjährige klinische (Facharzt für Neurologie) und wissenschaftliche Erfahrung an der Medizinischen Universität Wien
• universitäre Forschungstätigkeit mit zahlreichen internationale Publikationen
• Leitung des Beratungsunternehmens The Tree Consulting sowie des interdisziplinären Gesundheitszentrums The Tree in Wien (www.thetree.at)
• „Health Based Management“-Projekte in Wirtschaftsunternehmen
• Organisations-und Personalentwicklungsprojekte im Gesundheitsbereich
• Leitung interdisziplinärer, multizentrischer Forschungsprojekte u.a. in Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien
• klinische Tätigkeit, sowie Lehr-und Vortragstätigkeit zu Stress und Burnout

Funktionen
• Medizinischer Leiter des Gesundheitszentrums The Tree in Wien
• Geschäftsführer des Beratungsunternehmens The Tree Consulting GMbH
• Koordinator des Projekts „Burnoutpräventon auf Intensivstationen“
• stellv. Mobbing-Ombudsmann der Wiener Ärztekammer

Arbeitsschwerpunkte
• Ärztliche Behandlung und Begleitung bei Burnout und anderen stressbedingten Erkrankungen sowie neurologischen Erkrankungen
• Coaching zur Burnoutprävention, in Krisensituationen, bei Neuorientierung
• Organisations- sowie Personalentwicklungsprojekte zur Förderung von Gesundheit, Motivation und Zusammenarbeit
• Medical Coaching: Verbindung von Medizin und Coaching z.B. bei Burnoutgefährdung und Psychosomatischen Beschwerden
• Gruppen- & Teamcoaching sowie Teamentwicklung
• Aus- und Weiterbildung für BeraterInnen, Coaches und Führungskräfte

Neugierig auf MY21 geworden?: MY21 – das erfolgreiche 21-Tage Programm für Gesundheit und Widerstandskraft liefert Ihnen evidenzbasiert die wichtigsten Hebel zu Gesundheit, Stärkung des Immunsystems und mentaler Stärke für Ihr Unternehmen und Ihre MitarbeiterInnen. Näheres unter www.my21.at