Debatte mit Schellhorn – NEOS wollen Staatsausgaben senken

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    Debatte mit Schellhorn – NEOS wollen Staatsausgaben senken

    Nach der Veröffentlichung des 10. Durchgangs des Lobby der Mitte-Mittelstandsbarometers 2024 hatten wir uns in einem Offenen Brief mit Bitte um ein persönliches Gespräch an alle Parteien gewandt. Nach Gesprächen mit Meinl-Reisinger (NEOS), Edtstadler (ÖVP) und Kassegger (FPÖ) (mit den GRÜNEN ist ein Termin mit Werner Kogler in Vorbereitung, Andreas Babler/SPÖ hat sich noch gar nicht gerührt) gab es nun – wie vorangekündigt – noch eine Runde mit Sepp Schellhorn von den NEOS, bei der auch ÖGV-Präsident Peter Lieber hochkompetent mitdiskutierte.
    (Fotos: Moritz Zajicek)

    NEOS wollen „Staatsausgaben senken, Föderalismus eindämmen und Menschen Mut machen“

    Zum Gespräch hat Sepp Schellhorn noch zwei Profis aus seinem Team dazu geholt. Peter Lieber und ich saßen ihnen gegenüber.

    Zuerst haben wir über die Definition von Mittelstand gesprochen. Ich habe meine Definition genannt, 7-8% der Bevölkerung sind KMU-Eigner und insgesamt 36% schließen sich der „Wertegemeinschaft Mittelstand“ an, eine Art Schulterschluss KMU-Arbeitgeber und -Arbeitnehmer. Wir haben darüber diskutiert, wie heterogen dieser Mittelstand ist, ob er sich überhaupt als Gemeinschaft sieht, ob nicht Sachthemen im Mittelstand mehr „ziehen“, als eine ev. „fragliche“ Zusammengehörigkeit. Ich verwies auf das Potential der 34%, die in keiner der NR-Parteien eine Mittelstandspartei sehen.

    Peter Lieber eröffnete dann die Debatte über die großen Probleme der Menschen und der Wirtschaft und verwies auf Themen wie das Absinken Österreichs im internationalen Wettbewerbsfähigkeits-Ranking, auf die hohe Inflation, die Energiepreise etc. Er stellte die Fragen, die er allen Parteien stellen wird: Was macht ihr gegen diese Abwärtsspirale? Wie wollt Ihr die Teuerung bekämpfen? Wie die Pensionen sichern? Wohin wollt Ihr das Land führen?

    Gegen „strukturelle Korruption“

    Sepp Schellhorn antwortete so, dass man erkannte, dass er ein gestandener Unternehmer ist, der täglich sieht und selbst erlebt, worunter Wirtschaft und Mittelstand leiden. Er wolle vor allem die „unverantwortliche“ Verschuldung, die nicht auf die Bedürfnisse der Zukunft ausgerichteten Staatsausgaben senken. Die gesamten Verwaltungskosten seien viel zu hoch, Milliarden könnten eingespart und besser genutzt werden. Die Förderung seien eher „strukturelle Korruption“ als zielgerichtete Maßnahmen, würden mehr dem Machterhalt der ehemaligen Großparteien als der Wirtschaft, dem Mittelstand dienen, die Rahmenbedingungen bräuchten, um wieder investieren zu können und Arbeitsplätze zu schaffen. Das beträfe auch die Förderungen, die es in den Bundesländern und Kommunen gäbe, die Vereine „im Überfluss“ erhielten. Hier seien die NEOS die Einzigen, die nicht von den Landeshauptleuten – den schon von Strolz so genannten „Fürsten der Finsternis“ – abhängig wären. Es gäbe in Ministerien und Länder „null Druck“ zu sparen. Er befürchtet, dass an neue Steuern gedacht würde, was „unsere Wettbewerbsfähigkeit nochmals schwächen würde“. Mit NEOS gäbe es keine Steuererhöhung, wir seien eh schon eines der Hochsteuerländer der EU. NEOS hätten bei den Wählern nicht nur Zustimmung zu ihrer Bildungspolitik, sondern immer mehr auch als Wirtschaftspartei.

    Besprochen wurde mit großer Einigkeit auch das Thema Vollzeitbeschäftigung, die gegenüber den zu häufig auftretenden, steuerlich begünstigten Kurzzeit-Beschäftigungen zu wenig Anreiz bietet. Vollzeitbeschäftigte dürfen nicht ausgebeutet werden, brauchen „mehr Netto von Brutto“, Leistung muss sich lohnen. Wirklich lohnen. Auch weil die Vollzeitbeschäftigten die Konsumenten sind, die eine Konjunktur aufbauen oder niederfahren können. Nicken allerseits.

    Ich habe dann darauf verwiesen, dass angesichts der Dominanz bestehender Partei-Netzwerke und Macht-Konstellationen mit Sachthemen und klugen Lösungen alleine keine große Medien-Resonanz und damit breite Wählerzustimmung erreichbar ist, dass die Menschen auch eine große Vision, eine Erzählung, ein Narrativ bräuchten, der sie gerne folgen. Und ich präsentierte wieder mein Kegel-Schachfigur-Kugel-Modell , welches den aus meiner Sicht notwendigen Schritt von der aktuell bestehenden, die Mitte zerstörenden Schachfiguren-Gesellschaft zur „Runden Gesellschaft der Mitte“ verdeutlicht. Sepp Schellhorn hat allerdings die Kugelform der Mitte-Gesellschaft nicht so gut gefallen, „zu gleichmacherisch, zu städtisch“ meinte er. Ich konnte nur darauf verweisen, dass es in der Kugel-Gesellschaft nur ganz wenige Superreiche und ganz wenige furchtbar Arme gäbe – und die Kraft aus der Mitte käme. Darüber werden wir noch weiter reden müssen. Fürs Foto nahm Sepp Schellhorn, dann doch unaufgefordert mein „Schachfigur-Modell“ in die Hand, das zumindest hat ihm gefallen.

    Eine Zusammenfassung der Botschaft von NEOS an die Wähler könnte lauten: „Wir wollen die Staatsausgaben senken, Föderalismus eindämmen und Menschen Mut zur Leistung machen.“

    Wolfgang Lusak

    Mag. Wolfgang Lusak ist Gründer der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Auftraggeber aller 10 bisherigen Mittelstandsbarometer-Umfragen. Beruflich ist er als Berater für die Durchsetzung von digital-nachhaltigen Innovationen von Mittelstandsbetrieben tätig.

    Eine Woche vorher hat es eine erste Vorabstimmung mit Sepp Schellhorn im Cafe Schwarzenberg gegeben

    Mag. Wolfgang Lusak
    Schulgasse 18, 1180 Wien,  office@lusak.at, Tel 01 315 45 36,
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    BLICKT AUF!

    Neuer Kommentar von Wolfgang Lusak, in dem er persönliche Beobachtungen im öffentlichen Raum, in Gesellschaft und Politik mit seiner Sorge um die Existenz der Mitte der Gesellschaft und unserer Demokratie in Beziehung setzt.  

    BLICKT AUF!

    Die Unaufmerksamkeit der Menschen scheint immer größer zu werden. Das hilft letztlich den rücksichtslosen Verführern und zerstört unsere Existenz.

    Wenn man heute in einem öffentlichen Verkehrsmittel fährt, dann kann man viele über ihre Mobiles gebeugte, geistig abwesende Menschen wahrnehmen. Sie sehen keinen älteren Platzsuchenden, kein schönes Haus draußen, keine grüne Natur, keine Sonne, weder eine Gefährdung noch die Liebe ihres Lebens, die vielleicht direkt vor ihnen sitzt. Die digitale Ablenkungswelt verführt sie, stört ihren Sinn für Realität. Eine andere Form von Realitätsverlust ist seit Jahrzehnten das eitle Streben nach persönlicher Aufmerksamkeit, wenn mit Selfies, Urlaubsfotos, Büro und Autos renommieret wird. Sowie die gedankenlose, nicht nachhaltige aber systemkonforme Konsumsucht.

    Für das gefügig machen der Massen gibt es historische Beispiele. „Brot und Spiele“ für die Unterschicht im alten Rom, sowie das, was sich die angelsächsisch-normannische Oberschicht im 19. Jahrhundert beim Aufbau des britischen Empire und mit der industriellen Revolution für die von ihnen enteigneten Landarbeiter, Soldaten, Matrosen, in Minen und Fabriken Tätige ausgedacht hatte, nämlich Rum, Tabak, Tee, Kaffee und Zucker. Diese damals neuen Suchtmittel wurden ihnen billig abgegeben. Mich erinnert das an Bier, Wein und Schnaps heute, an Mars, Bounty, Nutella, Ferrero, an Fernsehen, Handy, Videospiele und Social Media, an McDonalds, Coca Cola und Red Bull, an Werbung für Produkte, die keineswegs gesund sind, sondern eher zu kaputten Zähnen, verdorbenen Mägen, Übergewicht und Suchtverhalten führen. Das erinnert mich an das Milliardengeschäft mit Drogen und Psychopharmaka. An Banken und Supermarktketten mit verringerter Dienstleistung. An Abhilfe versprechende Pharmariesen, deren Symptome behandelnden Tabletten und Salben Krankheitsursachen, Vorbeugung und echte Heilprozesse ausblenden. An Computer- und Datenkonzerne, die uns mit Spams, Phishing, Hacking und Internetbetrug allein lassen.

    Politiker dürfen nicht immer nur auf die Auffälligen und Lautesten hören

    Verführer sind natürlich auch Politiker, wenn sie – der Logik einer 4 bis 5-Jahre-Regierungszeit folgend – all ihre Kräfte daransetzen, rasch positiv aufzufallen und somit primär öffentlich auffällige, medial verstärkte Wünsche erfüllen. Diese Wünsche kommen oft von laut- und durchsetzungsstarken Gruppierungen, die langfristig notwendige Maßnahmen nicht verstehen oder ignorieren. Unaufmerksame, egoistische Kurzsicht dominiert verantwortungsvollen Weitblick. Das Elend der Demokratie.

    Dazu kommt, dass verantwortungslose Politiker nur den eigenen Machterhalt anstreben und daher auch gerne die Wünsche von Sponsorengeld und Wahlspenden einbringenden Monopolisten und Kapitalisten erfüllen. Das größte Problem ist, dass dabei fleißige aber unhörbare Menschen aus der Mitte, aus Mittelstand und Mittelschicht mit Besteuerung und Benachteiligung zwischen Plutokratie und Populismus zerrieben werden. Ein Desaster für alle. Weil die Kuh geschlachtet wird, von der man Milch benötigt.

    Und Ihr Wählerinnen und Wähler lasst das alles und immer wieder zu, bis unsere mehrheitlich aus KMU bestehende Wirtschaft, der Staat und die westliche Welt ihre Wettbewerbsfähigkeit vollständig verliert? Bis Europa die Beute von Diktaturen wird? Seid Ihr alle blind? Schon zu bequem, zu abhängig, zu korrupt? Europa wird Krisen und Kriege überstehen, aber nicht den Verlust der Mitte. Blickt doch endlich auf! Und engagiert Euch!

    Wolfgang Lusak ist Obmann der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Coach für die Durchsetzung von digital-nachhaltigen Innovationen von Mittelstandsbetrieben www.lobbydermitte.at  www.lusak.at

    Dazu passende Berichte/Links:

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    Steuererleichterungen durch Bau/Wohn-Konjunkturpaket

    Ob es Sinn macht immer wieder partiale Stützungsprogramme zu starten, statt einfach für faire Wettbewerbsbedingungen und Steuergerechtigkeit zu sorgen, haben und werden wir immer wieder diskutieren. Jedenfalls wollen wir – wieder mit professioneller Hilfe von LdM-Steuerberater STULIK – allen KMU gerne die Möglichkeiten dieses neuen Konjunkturpakets zur Kenntnis bringen. Schließlich sollten sich ehrlich Steuerzahler so viel vom Staat zurückholen wie es nur geht. Es geht um Möglichkeiten bei AFA, Abschreibungen bei Sanierungen, Öko-Sonderausgabenpauschale, „Wohnschirm“-Aufstockungen und vieles mehr. Danke Reinhard!

    Konjunkturpaket „Wohnraum und Bauoffensive“ bringt steuerliche Erleichterungen

    Vor dem Hintergrund der in die Krise geratenen Baubranche – ausgelöst durch gestiegene Zinsen wie auch erhöhte Material- und Lohnkosten – sollen mit dem Konjunkturpaket „Wohnraum und Bauoffensive“ wichtige konjunkturelle Impulse gesetzt werden, leistbarer Wohnraum geschaffen und der Zugang zu Eigentum erleichtert werden. Die wichtigsten Eckpunkte wurden Ende Februar 2024 im Rahmen eines Vortrags an den Ministerrat vorgestellt – weite Teile des Konjunkturpakets wurden bereits im Nationalrat beschlossen. Wichtige ausgewählte Aspekte werden nachfolgend im Überblick dargestellt. Zu den Änderungen im Rahmen der Liebhabereibeurteilung siehe den gesonderten Beitrag in dieser Ausgabe. Zum „Handwerkerbonus PLUS“, der auch ein wichtiger Teil des Konjunkturpakets ist, siehe den Beitrag aus dem April 2024.

    Erhöhte AfA für Wohngebäude

    Bereits im Rahmen des Konjunkturstärkungsgesetzes 2020 ist eine beschleunigte Abschreibungsmöglichkeit für Gebäude eingeführt worden. Nun wurde die Abschreibungsmöglichkeit für Wohngebäude im Betriebs- und im Privatvermögen weiter verbessert. Konkret kann in den ersten drei Jahren nach Fertigstellung von Wohngebäuden der 3-fache Wert der Absetzung für Abnutzung (AfA) angesetzt werden. Im Rahmen der Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung beträgt die AfA nunmehr jeweils 4,5 % für drei Jahre. Die Halbjahresabschreibungsregelung ist nicht anwendbar. Die schnellere Abschreibung von Gebäuden ist für Neubauten möglich, welche zwischen 1.1.2024 und 31.12.2026 fertiggestellt werden und ist zudem an das Einhalten ökologischer Standards („Klimaaktiv Bronze-Standard“) geknüpft.

    Bessere Abschreibungsmöglichkeit bei Sanierungsmaßnahmen

    Grundsätzlich ist der Herstellungsaufwand im Wege der AfA auf die Restnutzungsdauer des Gebäudes zu verteilen. In gewissen Fällen − etwa bei Aufwendungen i.Z.m. Denkmalschutz − war schon bisher eine beschleunigte Abschreibung möglich. Diese beschleunigte Abschreibung von Herstellungsaufwendungen wurde nunmehr erweitert (erstmals anwendbar ab dem Kalenderjahr 2024), damit auch Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Fünfzehntelabsetzung beschleunigt abgesetzt werden können, sofern eine Bundesförderung nach dem 3. Abschnitt des Umweltförderungsgesetzes ausbezahlt wird. Insbesondere sind ökologisch ausgerichtete „Nachverdichtungen“ damit steuerlich begünstigt.

    Ökozuschlag für Wohngebäude

    Die Erreichung der Klimaziele ist eine wesentliche immanente Zielsetzung auch im Rahmen der „Wohnraum- und Bauoffensive“. Deshalb wird auch die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und die Umrüstung auf klimafreundliche Heizungssysteme steuerlich begünstigt. Das „Öko-Sonderausgabenpauschale“ hat schon bisher steuerliche Anreize für den privaten Wohnbereich geschaffen (Stichwort thermisch-energetische Sanierung und „Heizkesseltausch“). Mit einem neuen „Ökozuschlag“ werden nun klimafreundliche Sanierungsmaßnahmen bei vermieteten Wohngebäuden steuerlich attraktiver. Die Förderung besteht darin, dass bei vermieteten Wohnobjekten begünstigte Maßnahmen mit einem Zuschlag von 15 % für die Jahre 2024 und 2025 gefördert werden (abzugsfähig als Betriebsausgaben oder Werbungskosten). Solche Maßnahmen sind z.B. die Dämmung von Außenwänden, der Fenstertausch, die Umstellung auf eine Wärmepumpe oder die Herstellung eines Fernwärmeanschlusses mit dem Ziel, die Energie- und Wärmeeffizienz des Gebäudes zu verbessern.

    Wohnschirm wird aufgestockt

    Der sogenannte Wohnschirm wird im Jahr 2024 um weitere 60 Mio. € aufgestockt, sodass 2024 insgesamt 125 Mio. € für den Bereich Wohnen zur Verfügung stehen. Konkret werden damit Delogierungsprävention, Wohnungssicherung und Energieunterstützung gefördert, um der anhaltenden Teuerungswelle entgegenzuwirken.

    Abschaffung von Nebengebühren beim Eigentumserwerb

    Für 2 Jahre befristet (von 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2026) werden die Nebengebühren beim Eigentumserwerb – das sind die Grundbucheintragungsgebühr und die Pfandrechtseintragungsgebühr – abgeschafft. Dies gilt für die Anschaffung des Eigenheims mit Hauptwohnsitzbegründung und ist technisch als Freibetrag bis zu 500.000 € (Anschaffungskosten) ausgestaltet. Sofern die 500.000 € überschritten werden, entfallen die Nebengebühren nur bis zu dieser Grenze – ab einem Erwerb von 2 Mio. € entfällt die Begünstigung zur Gänze. Um diese Begünstigung in Anspruch nehmen zu können, muss der bisherige Wohnsitz für zumindest 5 Jahre aufgegeben werden und der Hauptwohnsitz im neuen Eigenheim für zumindest 5 Jahre begründet werden. Der pfandrechtlich gesicherte Betrag muss für die Inanspruchnahme dieser Befreiung ausschließlich oder zu mehr als 90 % zum Erwerb dieser Liegenschaft aufgenommen worden sein.

    Erleichterungen bei niedrig verzinsten Förderdarlehen zur Wohnraumschaffung

    Mittels Änderung des Finanzausgleichsgesetzes 2024 wurde auch eine Zinsunterstützung für Förderdarlehen zur Wohnraumschaffung beschlossen. Die Länder haben dadurch etwa die Möglichkeit, bis zum Jahr 2028 beim Bund Mittel aufzunehmen und damit niedrig verzinste Darlehen mit einem Maximalzinssatz von 1,5 % und bis zu 200.000 € Kreditsumme für Wohnbauförderung an natürliche Personen vergeben zu können.

    KONTAKT:
    Reinhard Stulik Steuerberatungs GmbH & Co OG
    A-3150 Wilhelmsburg, Färbergasse 3
    Telefon: +43 2746 2520 / Fax: DW 50
    E-mail: k.brauneder@stulik.at
    Web: http://www.stulik.at

     

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    Politik-Reaktionen auf unseren Offenen Brief zum Mittelstandsbarometer 24

    Die Ergebnisse des 10. Durchgangs des Lobby der Mitte-Mittelstandsbarometers 2024 haben in allen relevanten Tageszeitungen sowie in über 50 Online-Berichten eine große Aufmerksamkeit gewonnen. 1 Woche danach haben wir alle Parteichefs und -chefinnen in einem Offenen Brief um ein persönliches Gespräch zu diesen demokratiepolitisch existentiellen Aussagen der Bevölkerung über die Divergenz zwischen hohem Ansehen und beschämend niedriger Lobby-Durchsetzungskraft des Mittelstands ersucht. Hier ein Zwischenbericht 4 Wochen nach unserer Pressekonferenz:

    Reaktionen der Politik auf unseren offenen Brief anlässlich der Mittelstandsbarometer-Ergebnisse – ein Zwischenbericht per 29.4.24

    1. Am 2.4.24 veröffentlichten wir im Rahmen unsere Pressekonferenz „POLITISCHES ERDBEBEN IN DER MITTE“ die dramatischen Ergebnisse der 10. Welle unseres GALLUP MITTELSTANDSBAROMETER (n=1000) vom Februar/März 2024 

    2. Am 8.4.24 haben wir an alle Parteichefs und -Chefinnen der österreichischen Nationalrats-Parteien ein Mail bzw. einen „Offenen Brief“ gesendet, in dem wir angesichts der dramatischen Ergebnisse der 10. Welle unseres Mittelstandsbarometers und der LdM/ÖGV/SdW-Pressekonferenz vom 2.4.24 um ein persönliches Gespräch ersuchten: OFFENER BRIEF -BITTE SPRECHEN SIE MIT MIR 

    3. Beate Meinl-Reisinger von den NEOS hat als erste reagiert, sich bei uns für die interessante Mittelstandspolitik-Umfrage bedankt und mich zum Austausch darüber am 10.4.24 ins Parlament gebeten. Was bei diesem kurzen Treffen zur Sprache gekommen ist sehen Sie hier: BEATE MEINL-REISINGER IM GESPRÄCH ÜBER MITTELSTANDSBAROMETER 24  diesem Gespräch folgte noch eine detailliertere Abstimmung mit NEOS KMU/Mittelstandssprecher Sepp Schellhorn, über die noch berichtet werden wird

    4. Als Zweiter schrieb mir FPÖ-Obmann Herbert Kickl, der sich auch sehr bedankte und bat, dass ich mich mit dem FW-GS Reinhard Langthaler zusammensetzen möge . In Fortsetzung dieser Abstimmung erfolgte am 30.4.24 ein Treffen mit FPÖ-AbgzNR Dr. Axel Kassegger, beim dem sehr detailliert die Umfrageergebnisse und die Möglichkeiten für eine Partei, die Mitte der Gesellschaft treffsicher anzusprechen diskutiert wurde – eine offene, intensive Diskussion, siehe MITTE-DISKUSSION IN DER FPÖ ZENTRALE

    5. Als Dritter reagierte ÖVP-BK Karl Nehammer mit einem Brief vom 11.4.24, indem er sich für die „Darlegung“ der Mittelstands-Umfrageergebnisse bedankte und mich an das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft verwies. In der Zwischenzeit hoffe ich dennoch mit Hilfe meiner Umfrage-Partner auf einen persönlichen Termin mit ihm im Bundeskanzleramt. Erfreulicherweise bekam ich zusätzlich die Möglichkeit bei einem WKO-im-Bezirk EU-Empfang an Frau BM Mag.a Karoline Edtstadler (BM für EU und Verfassung) ein Exemplar des Mittelstandbarometer 2024 zu überreichen. Hier der Bericht von einem kurzen Austausch EDTSTADLER: DER MITTELSTAND IST UNS SEHR WICHTIG“. Eine Fortsetzung des Gesprächs ist angedacht.

    6. Dann bekam ich auch eine Antwort vom Bundesbüro der Grünen, in dem mir das Bemühen um einen baldigen Termin bei VK BM Werner Kogler versichert wurde

    7. Um meiner guten Hoffnung nochmals Ausdruck zu verleihen, dass die Politik in Österreich recht bald den Ernst das Lage des Mittelstands und die Chance mit einer treffsicheren Mittelstandspolitik dem ganzen Land dienen und dabei auch eine hochrelevante Zielgruppe im Wahlkampf ansprechen zu können, schrieb ich als Kurz-Zusammenfassung der Lobby der Mitte-Botschaft den Blog-Beitrag „AUFGEBLATTELT: DER GANZ NORMALE WAHNSINN DER ÖSTERR. MITTELSTANDSPOLITIK

    Ich hoffe in den nächsten Wochen von weiteren konstruktiven Reaktionen und fruchtbaren Gesprächen berichten zu können. Mein besondere Dank geht an die Umfrage- und PK-Partner ÖGV-Gewerbeverein und SdW-Senat der Wirtschaft!

    Alles Gute,
    Wolfgang Lusak

    Mag. Wolfgang Lusak ist Gründer der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Auftraggeber aller 10 bisherigen Mittelstandsbarometer-Umfragen. Beruflich ist er als Berater für die Durchsetzung von digital-nachhaltigen Innovationen von Mittelstandsbetrieben tätig.

    Link zur kompletten Umfrage-Auswertung: https://www.lobbydermitte.at/wp-content/uploads/2015/10/10_Welle-Mittelstandsbarometer-2024.pdf

    Mag. Wolfgang Lusak
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    FOTOS (c) Philipp Lipiarski (Lusak), Jonathan Lernpeiss (mit Meinl-Reisinger), Florian Wieser (mit Karoline Edtstadler)

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    Mitte-Diskussion mit Axel Kassegger in der FPÖ-Zentrale

    Am 30.4. war es soweit und ich wurde nach meinem Offenen Brief mit Bitte um Termin an alle Parteichefs und -chefinnen auch von der FPÖ zu einem Gespräch über die Ergebnisse des Mittelstandbarometers 2024 eingeladen. Alle Fotos hier (c) von Reinhard Langthaler.

    „Wir sind die einzige Mittelstands-Partei“

    Bei einem gut 90 Minuten dauernden Gespräch mit dem FPÖ-Wirtschaftssprecher Abg.z.NR Dr. Axel Kassegger und dem Generalsekretär der Freiheitlichen Wirtschaft Reinhard Langthaler ging es ganz schön ans Eingemachte. Eine tiefgehende Diskussion über die Mittelstand, Mittelschicht, Werte der Mitte, Mitte-gerechte Politik und eine die Mitte in ihren Ansprüchen treffende Kommunikation.

    Zu Beginn wurde ich von Dr. Kassegger genau über meine Definition von Mittelstand und Mittelschicht, sowie die 4 von LdM definierten Werte der Wertegemeinschaft Mittelstand befragt. Ich nannte die 7-8% der österr. Bevölkerung, die Eigner von KMU und EPU sind, die aktuell 36% der Wertegemeinschaft Mittelstand, die 4 Werte Leistung, Eigentum, Nachhaltigkeit und Fairness sowie die 4 Hauptbedürfnisse des Mittelstands Steuergerechtigkeit, verhältnismäßige Bürokratie-Belastung, besserer Zugang zu Kapital und Personal. Ich nannte einige der Bedürfnisse der Mittelschicht wie Möglichkeit zum Aufbau von (Wohn-) Eigentum, bessere Sichtbarkeit statt medial auf einen Punkt zwischen Links und Rechts reduziert zu werden , dass Vollzeitarbeit sich besser lohnen müsste, den Schutz gegen ein mediales Meinungsdiktat. Ich beschrieb die Arbeit der LdM, das Mittelstandspaket aus 2021 und anderes. Er zeigte mir ein paar Ausschnitte aus einem entstehenden Partei- bzw. Wirtschafts-Programm.

    Interessant wurde die Diskussion über den Begriff Mitte und Mittelstand und wie die Menschen dieses so wesentlichen Teils der Bevölkerung richtig angesprochen werden sollte. Ich betonte nochmals die Bedeutung der Sichtbarkeit der Mitte zwischen Polaritäten und die Notwendigkeit den Mittelstand als Lobby in den Interessenvertretungen und Kammern zu verankern. Dr. Kassegger war sich sicher, dass die FPÖ die „einzige Mittelstandspartei“ sei.

    GS Langthaler meinte, dass das Wort „Mitte“ vielleicht noch nicht ausreichend eingesetzt wird, aber er sieht sich – selbst Unternehmer – persönlich klar im Mittelstand und vom FPÖ-Programm sehr angesprochen. Die FPÖ würde die Mitte als Leistungsträger sehen und gerne der Gesamtbevölkerung bzw. insbesondere der Mittelschicht ein gutes Leben ermöglichen. Die Ausarbeitung des Wirtschaftsprogramms sei derzeit voll im Gange und würde genau auf Leistungsträger ausgelegt werden. FPÖ und Freiheitliche Wirtschaft würden sich mit voller Kraft für eine Mitte-Orientierung einsetzen, nicht nur weil die Wirtschaftstreibenden und Angestellten tagtäglich von all den Widrigkeiten in unserem Land betroffen seien, sondern weil sie der Nachwelt ein freies und friedliches Leben gewährleisten wolle.

    Ich betonte nochmals, dass Mittelstand & KMU laut Repräsentativ-Umfrage als Lobbying-Profiteure noch nie so tief lagen, dass Konzerne, Politik und Globalfinanz 10 – 17 Mal mehr vom Lobbying profitieren als sie, obwohl Mittelstand/KMU die Nr.1 unter den das Land-Voranbringern ist. Das so eine Schieflage Mitte, Gesellschaft und Demokratie zerstörend sei. Ich verwies auf die 34% der Österreicher, die in KEINER der NR-Parteien eine Mittelstandspartei sehen.

    Ich bin neugierig, wie die FPÖ ihre Vorhaben erfüllen wird, ob sie nochmals Kontakt zur LdM sucht und ob ich einmal den Parteiobmann Herbert Kickl direkt zu diesem Thema sprechen kann. Danke jedenfalls für dieses offene, intensive, ausführliche Gespräch.

    Wolfgang Lusak

    Mag. Wolfgang Lusak ist Gründer der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Auftraggeber aller 10 bisherigen Mittelstandsbarometer-Umfragen. Beruflich ist er als Berater für die Durchsetzung von digital-nachhaltigen Innovationen von Mittelstandsbetrieben tätig.

    Link zur kompletten Umfrage-Auswertung: https://www.lobbydermitte.at/wp-content/uploads/2015/10/10_Welle-Mittelstandsbarometer-2024.pdf

    Mag. Wolfgang Lusak
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    Karoline Edtstadler bei EU-Empfang Mittelstandsbarometer übergeben

    Am 16.4. durfte ich bei einem WKO-im-Bezirk EU-Empfang teilnehmen, bei dem Frau BM Mag.a Karoline Edtstadler (Bundesministerin für EU und Verfassung) Einblicke in die aktuellen Themen in der EU gab. Anwesend waren vor allem Unternehmerinnen und Unternehmer aus Wien. Ich nutzte die Gelegenheit und die Unterstützung von KommR Margarete Kriz-Zwittkovits (meine Lobby der Mitte-Mitgründerin, ÖGV-Ehrenpräsidentin und ÖVP-Abgeordnete zum Wiener Landtag), um der Ministerin ein Exemplar des Mittelstandbarometer 2024 zu überreichen. Alle Fotos hier (c) von Florian Wieser.

    „Der Mittelstand ist uns sehr wichtig“

    BM Karoline Edtstadler berichtete aus der EU und beantwortete Fragen der anwesenden Unternehmen

    Im angenehmen Ambiente des Festsaals der Bezirksvorstehung Döbling kommentierte BM Karoline Edtstadler mit Sachlichkeit und einer Prise Humor aktuelle Themen wie Wirtschaftsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit, EU-Erweiterung am Westbalkan, Konsensfindung unter 27 Staaten, sinnvollen Umweltschutz, die notwendige Eindämmung unnötiger Bürokratie sowie Migration und Wohlstandserhalt angesichts von globalen Kriegen und Krisen.

    Insbesondere bedauerte sie das Zustandekommen der europäischen Lieferketten-Richtlinie, weil sie für die österreichischen KMU eine sehr hohe Belastung brächten und meinte: „Wir sind ein Land, das zu 99,6 Prozent aus kleineren und mittleren Unternehmen besteht. Sie sind das Rückgrat unserer österreichischen Wertschöpfung. Wenn aufgrund der ausufernden Prüf- und Berichtspflichten nur große Unternehmen die notwendigen Nachweise auch tatsächlich erbringen können, werden KMUs in ihrer Wettbewerbsfähigkeit und damit in ihrer Existenz bedroht.“

    In Bezug auf Klagen von Teilnehmern über den überbordenden Sozialstaat und dass es viele Jobsuchende gäbe, die lieber nur 20 oder 30 Stunden pro Woche arbeiten möchten, weil sie damit durchkommen, sagte sie, dass das ein Missstand sei und sich Vollarbeitszeit wieder mehr lohnen müsse. Auch auf viele weitere Fragen der Unternehmerinnen und Unternehmern ging sie konkret ein und bat um Detailinformationen, um Hilfestellung leisten zu können. Grundsätzlich sei klar, „der Mittelstand ist uns sehr wichtig“, er fände in der ÖVP seine verlässliche Heimat.

    Nachdem ich sie über den Umstand informiert hatte, dass laut Mittelstandsbarometer 2024 34% der Österreicherinnen und Österreicher in keiner der NR-Parteien eine Mittelstandspartei sehen und dass es da noch ein großes Wählerpotential abzuholen gäbe, konnte ich ihr dann anschließend mit Unterstützung von Margarete Kriz-Zwittkovits ein Exemplar des Mittelstandbarometer 2024 überreichen. Im Mail, dass ich am nächsten Morgen an ihr Büro senden durfte, wies ich noch darauf hin, dass nur 4% der Bevölkerung den Mittelstand als Lobbying-Profiteur ansehen, dafür aber 74% die Konzerne, 66% die Politik und 41% die Globalfinanz und ergänzte: „Dennoch wird er klar führend als Österreich-Voranbringer Nr.1 gesehen. Dieses Schieflage bedeutet eine echte, aber weithin ignorierte Gefährdung unserer Demokratie“. Ich bat auch um einen baldigen Termin, um diese Ergebnisse erläutern zu dürfen.

    Wolfgang Lusak

    Mag. Wolfgang Lusak ist Gründer der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Auftraggeber aller 10 bisherigen Mittelstandsbarometer-Umfragen. Beruflich ist er als Berater für die Durchsetzung von digital-nachhaltigen Innovationen von Mittelstandsbetrieben tätig.

    Link zur kompletten Umfrage-Auswertung: https://www.lobbydermitte.at/wp-content/uploads/2015/10/10_Welle-Mittelstandsbarometer-2024.pdf

    Mag. Wolfgang Lusak
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    AUFGEBLATTELT: Der ganz normale Wahnsinn der österr. Mittelstandspolitik

    Um die wichtigsten Ergebnisse des 10. Durchgangs des Lobby der Mitte-Mittelstandsbarometers 2024  noch besser zu verdeutlichen, werden hier die 4 entscheidendsten Fragen/Antworten hervorgehoben

    Der ganz normale Wahnsinn der österr. Mittelstandspolitik:

    1. Noch nie lagen Mittelstand & KMU als Lobbying-Profiteure so tief. Konzerne, Politik und Globalfinanz profitieren 10 – 17 Mal mehr vom Lobbying als sie. Das ist abartig und Mitte wie Gesellschaft zerstörend! Das zeigt die ganze Schieflage aus, in der sich die österreichische Demokratie befindet!

    2. Es halten Mittelstand & KMU klare Top-Position in Bezug auf die Frage, wer denn den Staat am meisten voranbringt. Politik, Konzerne & Finanz-Wirtschaft verlieren diesmal dramatisch und liegen weit dahinter. Das bedeutet, dass die Bevölkerung genau versteht, wer wirklich eine entscheidende Leistung für Österreich erbringt – obwohl Mittelstand & KMU politisch/als Lobby so schwach sind. Auch das demonstriert die unglaubliche Schieflage, in der sich die österreichische Demokratie befindet!

    3. Beim Ranking der „für den Mittelstand wählbaren Parteien“ bricht die ÖVP ein, insgesamt liegen aber nun SPÖ, ÖVP, FPÖ zwischen 17 – 19% etwa gleichauf. NEOS liegen stetig wachsend bei 9%. Die Grünen haben mit 3% auch noch kleine Sympathien beim Mittelstand verspielt. Auch hier erkennt man den zwar vorher schon bestehenden, jetzt aber dramatisch zugespitzten Vertrauensverlust etablierter Parteien in der Mitte der Gesellschaft. Der absolute Wahnsinn: Über ein Drittel der Bevölkerung sieht in keiner der Parteien eine Mittelstandspartei. Das kann man dann wohl „Mitteverlust der Politik“ nennen.

    4. Gleichzeit erreicht der Mittelstand den absoluten Höchstwert bei „Wichtigkeit für Wirtschaft und Gesellschaft“. Man hat den Eindruck, dass die (etablierte) Politik entgegen dem Wunsch der Bevölkerung die Bedeutung des Mittelstands negiert!

    Zusammenfassung:
    Die Österreicher meinen, dass Mittelstand und KMU  jetzt als als Lobby ziemlich am Boden liegen, dabei aber als Wirtschaftsfaktor klar an der Spitze sind

    Mit dem jetzt vorliegenden 10. Durchgang 2024 – den ich gemeinsam mit ÖGV und SdW präsentieren konnte – ist tatsächlich ein echter Quantensprung vor sich gegangen: https://www.lobbydermitte.at/2024/04/02/politisches-erdbeben-in-der-mitte/  Da hat sich offenbar ein Ärger aufgestaut, der jetzt als „Erdbeben in der Mitte“ aufgebrochen ist: https://www.lobbydermitte.at/2024/04/02/mittelstand-will-kein-nuetzlicher-idiot-mehr-sein/. Ein Erdbeben, auf das verantwortungsvolle Politiker reagieren sollten. Weil sich dabei die Partei-Präferenzen dramatisch verändert haben. Weil keine der Traditionsparteien mehr einen richtigen Vorsprung beim Mittelstand hat. Und besonders weil der Anteil der Bevölkerung, der in keiner der Parteien ein Mittelstandspartei sieht, auf über ein Drittel gestiegen ist. Das ist aber auch eine politische Chance. Die Mitte sucht jetzt mehr denn je eine politische Heimat, die sie versteht und wirklich unterstützt.

    Alles Gute,
    Wolfgang Lusak

    Mag. Wolfgang Lusak ist Gründer der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Auftraggeber aller 10 bisherigen Mittelstandsbarometer-Umfragen. Beruflich ist er als Berater für die Durchsetzung von digital-nachhaltigen Innovationen von Mittelstandsbetrieben tätig.

    Link zur kompletten Umfrage-Auswertung: https://www.lobbydermitte.at/wp-content/uploads/2015/10/10_Welle-Mittelstandsbarometer-2024.pdf

    Mag. Wolfgang Lusak
    Schulgasse 18, 1180 Wien,  office@lusak.at, Tel 01 315 45 36,
    www.lobbydermitte.at  www.lusak.at

    ALLE FOTOS (c) Philipp Lipiarski (Danke Philipp!) 

  • beate-meinl-reisinger-im-gespraech-ueber-mittelstandsbarometer-24

    Beate Meinl-Reisinger im Gespräch über Mittelstandsbarometer 24

    Am 2.4. fand unsere Pressekonferenz „Erdbeben im Mittelstand im Palais Eschenbach statt. Sie entfachte auch in den Medien große Resonanz, 10 Tageszeitungen und 40 Online-Medien berichteten zum Großteil ausführlich. Haupt-Aufreger war dabei die deutlich veränderten Präferenzen der Österreicher bezüglich der Parteien, „die für den Mittelstand wählbar sind“. Uns kam der Absturz des Mittelstands in der Frage nach den Lobbying-Nutznießern am schlimmsten vor, der mit nur mehr 4% gegenüber 74% Konzerne, 66% Politik und 41% Finanzwirtschaft zusammengebrochen war. Hier der Lusak-Kommentar zu den Ergebnissen. Es waren für die Mitte der Gesellschaft bisher die schlechtesten Ergebnisse bezüglich Durchsetzungskraft und gleichzeitig die besten bezüglich Wertschätzung als Österreich-Voranbringer Nr.1. Was für ein zerstörerischer Zwiespalt! Ich schrieb am 8.4. einen „Offenen Brief & Bitte um Gespräch“ an alle Partei-Chefs und –Chefinnen. Schon am nächsten Tag meldete sich das Büro von NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger bei mir und bot mir für 10.4. einen Gesprächstermin mit ihr an, den ich gerne annahm (alle Fotos hier (c) Jonathan Lernpeiss): 

    „Das wird ein Vierkampf“

    Die NEOS-Vorsitzende zeigte sich interessiert, empört und auch kampflustig

    „Das ist ein weiterer Beweis für den von mir längst wahrgenommenen Vertrauensverlust der Menschen in Österreichs Regierung und Politik. So ist es kein Wunder, dass letztlich 34% der Wählerinnen und Wähler in keiner der traditionellen Parteien eine Mittelstandspartei sieht. Das trifft zwar alle Parteien, aber besonders die alten Traditionsparteien ÖVP, SPÖ, FPÖ, die beim Mittelstand alle entweder stagnieren oder sogar wie die ÖVP schwer zurückfallen. Wir sind die Einzigen, die von Beginn an ständig beim Mittelstand zulegen. Mit Sepp Schellhorn haben wir eine laute Stimme für die mittelständischen Unternehmer in unseren Reihen. Ich sehe daher keinen Dreikampf zwischen diesen drei, ziemlich gleichauf liegenden Parteien, sondern einen Vierkampf. Was auch verdient wäre, tragen doch die vergangenen Regierungen mit ÖVP, SPÖ und FPÖ die Verantwortung dafür, dass dringende Reformen für die beste Bildung oder für Generationengerechtigkeit verschlafen werden. Auch im Kampf gegen die Teuerung, sowie der Unabhängigkeit von russischem Gas geht nichts weiter geht.“ sagte mir NEOS-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger im Gespräch. Und sie bot mir an, noch weiter Gespräche über notwendige Verbesserungen für die Mitte der Gesellschaft im Sinne von „Leistung und Vollzeitbeschäftigung müssen sich mehr lohnen“ zu führen.

    Wir haben auch über die bisher von den NEOS formulierten Punkte für die Verbesserung der Mittelstands-Rahmenbedingungen gesprochen und ich habe nochmals die von Lobby der Mitte zusammengestellten Forderungen des Mittelstandes (Steuergerechtigkeit, verhältnismäßige Bürokratie, besserer Zugang zu Kapital und Personal) genannt und darauf hingewiesen, dass er sich über all dem vor allem 2 Dinge wünscht: 1. mehr Sichtbarkeit und 2. Unterstützung beim Lobbying für seine Projekte.

    Ich hoffe auch bald von den anderen Parteichefs eine Rückmeldung und einen Gesprächstermin zu bekommen. Ihre Lobby der Mitte wird berichten

    Wolfgang Lusak

    Mag. Wolfgang Lusak ist Gründer der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Auftraggeber aller 10 bisherigen Mittelstandsbarometer-Umfragen. Beruflich ist er als Berater für die Durchsetzung von digital-nachhaltigen Innovationen von Mittelstandsbetrieben tätig.

    Link zur kompletten Umfrage-Auswertung: https://www.lobbydermitte.at/wp-content/uploads/2015/10/10_Welle-Mittelstandsbarometer-2024.pdf

    Mag. Wolfgang Lusak
    Schulgasse 18, 1180 Wien,  office@lusak.at, Tel 01 315 45 36,
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    ALLE FOTOS von Jonathan Lernpeiss 

  • offener-brief-bitte-um-gespraech-an-partei-chefs-und-chefinnen

    Offener Brief & Bitte um Gespräch an Partei-Chefs und -Chefinnen

    Offener Brief & Bitte um Gespräch von Wolfgang Lusak an Partei-Chefs und –Chefinnen angesichts der erdbebenartigen Ergebnisse des 10. Durchgangs des repräsentativen Lobby der Mitte-Mittelstandsbarometers 2024

    BITTE SPRECHEN SIE MIT MIR

    Offener Brief & Bitte um Gespräch an alle Partei-Vorsitzenden und -Obleute

    Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Vizekanzler, sehr geehrte Obleute und Vorsitzende der Nationalratsparteien!

    Schon 2008, 11 Jahre nach Gründung meines Beratungsunternehmens, habe ich mit eigenen Mitteln und Kosten mit der ersten Mittelstandsbarometer-Umfrage (mit der Umsetzung durch GALLUP) begonnen und damit versucht herauszukriegen, was die Menschen in Österreich und im unternehmerischen Mittelstand über die Bedeutung und Interessenvertretung von KMU und Selbständigen denken. Denn als langjähriger Berater von KMU habe ich gesehen, dass deren Erfolg – vor allem bei der Durchsetzung von Innovationen – nicht nur von der eigenen Leistung abhängt, sondern auch von Rahmenbedingungen wie Steuerbelastung, Bürokratie, Zugang zu Kapital, Personal und Netzwerken, von Interessenvertretungen oder Lobbys.

    Schon in den ersten Umfrage-Durchgängen kam klar heraus, dass es einen eklatanten Unterschied gibt zwischen der hohen Wertschätzung für den Mittelstand als „Österreich-Voranbringer Nr.1“ und seiner geringen Durchsetzungskraft als Interessengruppe. Da schon damals seitens der Politik gerne über den Mittelstand als „Rückgrat der Wirtschaft“ und „Herz der Gesellschaft“ gesprochen wurde, war es mir unverständlich, dass seitens der Politik weiterhin kaum etwas gegen seine Benachteiligungen gegenüber Großunternehmen unternommen wurde. Im Gegenteil, die Steuerungerechtigkeit gegenüber Konzernen stieg, unverhältnismäßige Bürokratie nahm zu, Verwaltung und Sozialstaat wurden zu Lasten der KMU noch mehr aufgebläht. Das hat mich dann auf die Idee gebracht, danach zu fragen, ob der Mittelstand mit seinen Werten, Familien und Partner nicht Wählerstimmen-relevanter ist, als die 7% der Bevölkerung, die Anteile an KMU besitzen. Und siehe da, bei der Frage nach der Zugehörigkeit zur „Wertegemeinschaft Mittelstand“ mit den Werten Leistung, Eigentum, Nachhaltigkeit und Fairness bekannten sich ab 2014 immer ca. 30% zu dieser. Damit saßen nachweislich und erstmals Teile der angestellten Mittelschicht mit dem unternehmerischen Mittelstand im gleichen Boot.

    Bis zur Umfrage 9 in 2020/21 wurde die Schere zwischen einerseits hoher Anerkennung der Bedeutung des Mittelstands und andererseits geringer Durchsetzungsfähigkeit als Interessengruppe und Lobby immer größer. Mit einem Wort, die Bevölkerung sah ihn als noch mehr ausgebeutet statt fair behandelt an. Was sich auch im allgemeinen Niedergang der immer kapitalschwächer werdenden Mittelschicht spiegelt, die zwischen den mit Sozialleistungen gestützten Working Poor und Sozialhilfeempfängern und einer immer reicher werdenden kapitalistischen Oberschicht als „wehrlose Melkkuh“ ausgepresst wird. Es ist eine Schachfiguren-Gesellschaft entstanden, in der die Mitte immer schmäler wird, siehe https://www.lobbydermitte.at/2023/09/06/kampf-der-schachfiguren-gesellschaft-2/. Was mir auch von so manchen Politikern mit „Was wollen Sie? Die Reichen verstehen es Steuern zu vermeiden, die Armen haben kein Geld, wen sollen wir sonst besteuern?“ fatalistisch achselzuckend erklärt wurde. Was mich wütend machte, weil das langfristig den ganzen Staat aushöhlt. Ich bekam den Eindruck, sie wollen gar nicht in der Verwaltung sparen, sie nutzen gerne ihre Kontakte zu großen Konzernen für sich, sie versprechen den „Working Poor“ kurzfristig noch mehr Hilfe, um deren Stimmen zu erhalten, ganz gleich ob dabei der Staat ausgehöhlt wird.

    Die Österreicher meinen: Mittelstand und KMU liegen jetzt als als Lobby ziemlich am Boden

    Mit dem jetzt vorliegenden 10. Durchgang 2024 – den ich gemeinsam mit ÖGV und SdW präsentieren konnte – ist allerdings ein echter Quantensprung vor sich gegangen: https://www.lobbydermitte.at/2024/04/02/politisches-erdbeben-in-der-mitte/ KMU und Mittelstand liegen trotz aktuellem Höchstwert als „Staat-Voranbringer Nr.1“ als Interessengruppe und Lobby völlig am Boden. Die Bevölkerung sieht die Konzerne mit 74%, Politik mit 66% und Finanzwirtschaft mit 41% als die drei Top-Profiteure des Lobbying an, der Mittelstand stürzt aber als Lobbying-Nutznießer von 27% in 2020 auf 4% in 2024 ab. Da hat sich offenbar ein Ärger aufgestaut, der jetzt als „Erdbeben in der Mitte“ aufgebrochen ist: https://www.lobbydermitte.at/2024/04/02/mittelstand-will-kein-nuetzlicher-idiot-mehr-sein/. Ein Erdbeben, auf das verantwortungsvolle Politiker reagieren sollten. Weil sich dabei die Partei-Präferenzen dramatisch verändert haben. Weil keine der Traditionsparteien mehr einen richtigen Vorsprung beim Mittelstand hat. Und besonders weil der Anteil der Bevölkerung, der in keiner der Parteien ein Mittelstandspartei sieht, auf über ein Drittel gestiegen ist. Das ist aber auch eine politische Chance. Die Mitte sucht jetzt mehr denn je eine politische Heimat, die sie versteht und wirklich unterstützt.

    Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Vizekanzler, sehr geehrte Obleute und Vorsitzende der Nationalratsparteien!

    Bitte nehmen Sie den Überbringer der Meinung der Bevölkerung über die aktuelle Mitte-Politik als engagiert-kritischen aber konstruktiven Menschen. Geben Sie mir die Möglichkeit, sich mit Ihnen persönlich über die Situation auszutauschen und mit Ihnen einen Weg zu Lösungen für die Mitte, für die Wirtschaft und Demokratie in Österreich und ganz Europa anzustoßen.

    Bitte sprechen Sie mit mir. Alles Gute,
    Wolfgang Lusak

    Mag. Wolfgang Lusak ist Gründer der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Auftraggeber aller 10 bisherigen Mittelstandsbarometer-Umfragen. Beruflich ist er als Berater für die Durchsetzung von digital-nachhaltigen Innovationen von Mittelstandsbetrieben tätig.

    Link zur kompletten Umfrage-Auswertung: https://www.lobbydermitte.at/wp-content/uploads/2015/10/10_Welle-Mittelstandsbarometer-2024.pdf

    Mag. Wolfgang Lusak
    Schulgasse 18, 1180 Wien,  office@lusak.at, Tel 01 315 45 36,
    www.lobbydermitte.at  www.lusak.at

    ALLE FOTOS (c) Philipp Lipiarski (Danke Philipp!) 

  • fotos-und-kommentare-von-pressekonferenz-erdbeben-in-der-mitte

    Fotos und Kommentare von Pressekonferenz „ERDBEBEN IN DER MITTE“

    Fotos und kurze Kommentare von der Pressekonferenz am 2.4.24, bei der Lobby der Mitte, Senat der Wirtschaft und Österreichischer Gewerbeverein die Ergebnisse der von Wolfgang Lusak initiierten und beauftragten Gallup-Mittelstandsbarometer-Umfrage 2024  vor sehr aufmerksamen Journalisten präsentiert haben 

    ALLE FOTOS (c) Philipp Lipiarski (Danke Philipp!) 

    SO WAR DIE PK VOM „POLITISCHEN ERDBEBEN IN DER MITTE“

    Um 8:30 haben wir – Peter Lieber (ÖGV Präsident), Wolfgang Lusak (LdM-Obmann, Befragungs-Initiator), Hans Harrer (Vortstandsvorsitzender SdW) und Karl Mayr (Chef Fussl Modestraße) – uns im Palais Eschenbach getroffen. Nachdem wir den hochbrisanten Umfrage-Bericht durchgegangen sind, haben wir uns die Haare gerauft, ob der schlechten und guten Nachrichten für den Mittelstand …

    Vor dem PK-Start haben wir uns nochmals bewusst gemacht: 4 : 66 ist das Verhältnis zwischen Mittelstand und Politik bezüglich „wer profitiert vom Lobbying?“. Eine Horrorzahl, die bestätigt, was die Österreicher über Durchsetzungskraft von Mitte der Gesellschaft gegenüber der Politik meinen. Und wir vom Mittelstand auch. Dann hat sich der Raum mit Journalisten gefüllt ..

    Es beginnt Umfrageinitiator  Wolfgang Lusak: „Die Kluft zwischen dem als Hauptleistungsträger anerkannten Mittelstand und der als Lobbying-Profiteure angesehenen Welt der Konzerne und Politik wird immer größer. Mit diesen Umfrageergebnissen emanzipiert sich die Mitte vom systemerhaltenden aber steuerlich benachteiligten „nützlichen Idioten“ zum politisch bewussten Gestalter. Er will nicht mehr unbelohnt mit Konsumieren, Sparen, Investieren und Innovieren den Standort erhalten. Wenn mehr als ein Drittel der Menschen in Österreich heute in keiner der Nationalratsparteien eine Mittelstandspartei sehen, dann muss die Politik aufwachen!“

    Dann Senat der Wirtschaft Vorstandsvorsitzender Hans Harrer: „Die Politik ist in ihrer Ignoranz gegenüber dem Mittelstand eine Gefahr für unseren gesamten Wirtschaftsstandort. Diese Meinung teilt laut dieser Umfrage auch die österreichische Bevölkerung! Insbesondere die Medien tragen zum Unternehmer-Bashing bei und verbreiten mit ihrer Propaganda gefährliche Illusionen, indem sie Trends wie die 4-Tage-Woche oder die 32-Stunden-Woche glorifizieren. Doch wie soll das funktionieren?

    Karl Mayr, Chef der Fussl Modestraße begeisterte die Teilnehmer mit unglaublich authentischen Berichten aus den täglichen Leben eines Mittelstandsbetriebs, der es trotz gewaltiger internationaler Konkurrenz schafft erfolgreich zu bleiben. Zusammenfassend meint er: „Die Mitte braucht wieder mehr Luft: Dazu gehört vor allem eine deutliche Steuerentlastung, damit sich die Menschen aus eigener Kraft Eigentum aufbauen können.“
    .

    „Wenn der Mittelstand aus der Mitte verdrängt wird und keinen Platz mehr im politischen Entscheidungsprozess findet, verlieren alle an Wohlstand und die Wirtschaft ihr Rückgrat“, fasst ÖGV-Präsident Peter Lieber die erhobenen Zahlen zusammen.

    Dann zeige ich noch meine die Schachfiguren-Gesellschaft symbolisierende Holzfigur (in welcher der Mittelstand zwischen kapitalistischer Plutokratie und mit Brot und Spielen abgespeisten Working Poor-Masse eingezwängt und minimiert ist) und verweise auf die Notwendigkeit zu einer runden Gesellschaft zu werden, welche eine Demokratie der Mitte realisiert. Die Zahlen 45 : 28 zeigen, dass 45% der Menschen den Mittelstand als „Österreich-Voranbringer“ sehen und nur 28% die Politik.

       

    Nachher sind wir guter Dinge und hoffen, dass viele Medien von der Umfrage und unseren Vorschlägen für die Zukunft des Landes berichten werden

    Schnell noch die Presseaussendung aussenden. Danke Judith, Danke Eva! Dann konnten wir nur noch hoffen, dass die Medien in ganz Österreich darauf reagieren werden. Und sie haben reagiert, und wie: Link zu  Medienberichten/Pressespiegel nach nur einem Tag

    Link zu den Mittelstandsbarometer-Umfrageergebnissen

    Wolfgang Lusak ist Gründer der unabhängigen „Lobby der Mitte“ und Auftraggeber aller 10 bisherigen Mittelstandsbarometer-Umfragen. Beruflich ist er als Berater für die Durchsetzung von digital-nachhaltigen Innovationen von Mittelstandsbetrieben tätig.
    www.lobbydermitte.at  www.lusak.at